DM im Ultimate Frisbee: Damen des LBV Phönix sehr zufrieden mit Platz 6

Lübeck – Die abschließenden Spiele der Deutschen Meisterschaft der Frauen für die 2. Liga Nord sind am vergangenen Wochenende in Potsdam ausgetragen worden, nachdem der erste Spieltag Anfang Februar in Lübeck absolviert worden war. In Potsdam machten sich die letzten Trainingseinheiten unter der Leitung von Till Kipshagen und Felix N‘guyen bezahlt und die Lübeckerinnen konnten vier der fünf Spiele gewinnen, obwohl die Mannschaft durch Ausfälle von zwölf auf acht dezimiert war.

Im ersten Spiel gegen die „Huckbeauties“ aus Berlin mussten die Spielerinnen des LBV Phönix von Anfang an hellwach sein und konnten in einem heißen, aber fairen Kampf das Spiel mit 11:10 für sich entscheiden.

Dass das zweite Spiel gegen „Aschenpottel“ aus Dortmund deutlich mit 6:11 verloren ging, lag nicht nur an der Erschöpfung aus dem ersten Spiel. Hier merkte man deutlich, dass die erfahrene Mannschaft aus dem „Pott“ in den meisten Spielsituationen technisch und taktisch überlegen war und schnell die entscheidenden Punkte machte. Dennoch wurden die Spielerinnen des LBV Phönix nach dem Spiel von ihren Gegnerinnen für ihren Spirit, Einsatz und einige sehr gute Spielzüge gelobt.

Durch die Niederlage gegen den späteren Turnierzweiten „Aschenpottel“ ließen sich die Lübeckerinnen jedoch nicht unterkriegen und gewannen das dritte Spiel des Tages nach kurzen Anfangsschwierigkeiten verdient mit 9:5 gegen die Mannschaft „U de Cologne II“ aus Köln.
Am Sonntag zeigten die Damen des LBV Phönix dann, was in ihnen steckt und souverän wurden die zuvor einstudierten Spielzüge mit gezielten, hohen Überkopf-Würfen der Spielmacherin Astrid Schierenberg auf ihre Passempfängerin Anne Tank zu Punkten in der Endzone verwandelt.
Abgesichert durch ihre Mitspielerinnen gelang im ersten Spiel gegen „BoBra“, einer Spielgemeinschaft aus Bonn und Braunschweig, ein deutlicher Erfolg und das Spiel war regelgemäß aufgrund des Erreichens der Punktgrenze vor Ablauf der Spielzeit mit 13:5 für die Lübeckerinnen entschieden.

Die zuvor geschonten Kräfte konnten dann im abschließenden Spiel gegen die „Red Eagirls“ aus Berlin eingesetzt werden. Die Damen aus der Hauptstadt versuchten ihre bis dahin erfolgreiche Zonenverteidigung einzusetzen – jedoch ohne Erfolg, da die Lübeckerinnen von Anfang an durch schnelles Kurzpass-Spiel dagegen hielten und die Verteidigung knacken konnten. Bis zum 6:6 war es ein ausgeglichenes Spiel, doch dann konnten die Berlinerinnen das hohe Tempo der Lübeckerinnen aber nicht mitgehen und verloren mit 8:12.

Die 2. Liga Nord gewannen die „Heidschnucken“ aus Niedersachsen vor „Aschenpottel“ aus Dortmund. Beide Mannschaften steigen in die 1. Liga auf. Alle Ergebnisse gibt es unter http://scores.frisbeesportverband.de/?view=seriesstatus&Series=1130.

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Insgesamt konnten die Damen des LBV Phönix mit vier Siegen, fünf Niederlagen und 86:84 Spielpunkten einen 6. Platz unter den zehn Mannschaften erspielen und waren damit hochzufrieden. Diesen Erfolg hätte zu Beginn der Saison niemand für möglich gehalten, da die Adlerträgerinnen zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammenspielten und einige Leistungsträgerinnen nach einer Babypause gerade erst wieder mit Training begonnen haben. Schlüssel zum Erfolg waren die ausgeglichene Spielstärke in der Mannschaft, das Einbinden aller Spielerinnen in die Spielzüge und sicherlich auch das intensive Training der Damen.

Für den LBV spielten in Potsdam:
Anette Flemming, Vivica Grotelüschen, Sophia Kipry, Geske Kipshagen, Maria Malorni, Kira Scheffler, Astrid Schierenberg, Anne Tank

Die Abteilung Ultimate Frisbee des LBV Phönix Lübeck freut sich über neue Mitspielende für ihre Mannschaften – Anfängerinnen und Anfänger ab 16 Jahre können jederzeit in das Training einsteigen. Weitere Informationen gibt es bei Carsten Ripke unter abteilungsleitung@baltimate.de oder telefonisch unter 0173-5949860.

 

 

 

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