Werbeanzeige
20.03.2017, 12:00 Uhr  //  Fußball

FSHL: Tag der Spielausfälle – Eichholz muss sich geschlagen geben

FSHL: Tag der Spielausfälle – Eichholz muss sich geschlagen geben
 Thore Jürgensen/Archiv (Bild) cs (Text) // www.hlsports.de

Lübeck – Es war ein seltsamer 15. Spieltag in der Frauen-SH-Liga. Nur zwei Partien wurden gespielt. Die Spiele mit Kieler Heimrecht fielen alle dem herbstlich anmutenden Wetter zum Opfer. Die Partie des TSV Ratekau war bereits im Vorgriff auf den kommenden Mittwoch verlegt worden. Nur in Schuby und Ahrensburg wurde gespielt. Beide Male gewannen die Heimmannschaften. Sowohl der VfB Schuby gegen den Eichholzer SV wie auch der SSC Hagen Ahrensburg gegen den SV Neuenbrook/Rethwisch gewannen ihre Partien mit 4:0.

VfB Schuby – Eichholzer SV 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 Bott (4.), 2:0, 3:0 Kmetas (52., 71.), 4:0 Adu-Gyamfi (87.)

„Auf einem kaum bespielbaren Platz erwischten wir einen schwarzen Tag“, fasste ESV-Trainer Jürgen Scheffel die Partie zusammen. Warum das Spiel überhaupt angepfiffen wurde, weiß wohl auch in Schuby niemand, denn das anschließende Herrenspiel wurde gar nicht angepfiffen. Dem Platz wollte Scheffel aber nicht die Schuld für die Niederlage geben: „Diese ist selbst verschuldet.“ Denn trotz optischer Überlegenheit leistete sich Eichholz von Beginn an viele Fehler, früh sorgte Ramona Bott für die VfB-Führung. Dass dann noch Michelle Tober früh verletzt ausfiel, dürfte sich nicht wirklich positiv auf die Laune bei Geburstagskind Scheffel ausgewirkt haben. Aber der ESV kämpfte sich in die Partie. Allerdings: „Vorne waren wir zu umständlich, dann auch glücklos“, so Scheffel. Dass man sich dann auch noch dicke Böcke in der Defensive leistete, passte irgendwie ins Bild. Leila Kmetas machte ihren beiden Treffern dann alles klar. Das war auch der Unterschied zwischen dem Tabellendritten und dem Drittletzten: Während Eichholz Probleme hatte, sich gute Möglichekeiten zu erspielen, machte Schuby aus fünf Chancen vier Treffer. Janice Adu-Gyamfi machte kurz vor Schluss alles klar.

Dennoch wollte Scheffel die Partie nicht nur negativ bewerten: „Einsatz und Wille stimmen. Wir sind auf dem richtigen Weg, an den Fehlern werden wir arbeiten.“

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen OK