Hamburg – Heißa, zweimal werden wir noch wach – dann ist Geißbock-Tag! Der Hamburger SV muss zum Auftakt der 52. Bundesliga-Saison beim Aufsteiger 1. FC Köln antreten (Sa. 23.8., 15.30 Uhr). Der Auftritt bei den „Geißböcken“ gerät auch zur ersten großen Bewährungsprobe für Valon Behrami (Foto). Der neue Mann – zuletzt im Dienst des SSC Neapel – spielt in Taktik und Strategie von Trainer Mirko Slomka eine besondere Rolle: Behrami soll im zentralen Mittelfeld Ordnung schaffen, abräumen, das Spiel antreiben. Mit seinen 29 Jahren und seiner breitgefächerten Erfahrung gilt der Schweizer Nationalspieler als prädestiniert für diese Aufgaben. Im Pokalfight bei Energie Cottbus waren gute Ansätze zu beobachten, gleichwohl: Es gibt noch Luft nach oben!

Behrami nimmt die Herausforderung an. „Wir müssen lernen, nach einer Führung diese auch zu halten. Dennoch haben wir eine gute Mentalität gezeigt, sind zurückgekommen. Wir haben Qualität in der Mannschaft“, so sein Fazit bei hsv.de nach dem Cottbus-Spiel.

Und nun haben die Hamburger die „Geißböcke“ vor der Brust – ein ganz anderes Kaliber als der Drittliga-Klub Cottbus. Zwei Trainingseinheiten stehen noch an. Gestern ließ Slomka – nach ausführlicher Besprechung des Pokalspiels – zwei Spielformen üben, in denen für die Angreifer Torabschluss, für die Verteidiger Torverhinderung und für alle gemeinsam Spielverlagerungen im Vordergrund standen. Fast 300 Fans staunten nicht schlecht.

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Nicolai Müller und Zoltan Stieber trainierten erneut individuell. Stieber wird in Köln nicht dabei sein; Müllers Einsatz ist fraglich. Pierre-Michel Lasogga demonstrierte seinen Willen, unbedingt in der Anfangsformation in Köln zu stehen. In Cottbus kam er nach der Pause ins Spiel – und schon bald war Feuer im Strafraum der Gastgeber. Und so wollen die Hamburger nun auch in Köln nicht lange fackeln…

 

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