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Lübeck – Der VfL Bad Schwartau II kam in Flensburg regelrecht „unter die Räder“. DHK Flensborg war an diesem Tag eine Nummer zu groß für die jungen Schwartauer, die die erste Halbzeit total neben sich standen. Lübeck 76 meldet sich gegen die SG Todesfelde/Leezen mit einer Punkteteilung zurück. Die Mannschaft des ATSV Stockelsdorf um Trainer Andreas Juhra bleibt nach dem knappen Auswärtserfolg beim SC Alstertal-Langenhorn weiterhin ohne Verlustpunkt in der Spitze.

DHK Flensborg – VfL Bad Schwartau II 35:23 (21:9)
Die Mannschaft von Trainer Mirko Baltic zeigte in der ersten Halbzeit zu viel Respekt vor dem Gastgeber und geriet so schnell mit 3:10 ins Hintertreffen. DHK Flensborg stand sehr sicher in der Abwehr und nutze die Unsicherheit des VfL II konsequent zu Gegenstößen, dass sehr schnell in der ersten Halbzeit beim 5:15 die Entscheidung gefallen war. Der Rückstand sollte zur Pause auf 12 Tore anwachsen. „Das war einfach ein zu großer Respekt meiner jungen Truppe vor dem frei aufspielenden Gastgeber“, so die Einschätzung des Trainers Mirko Baltic gegenüber HL-SPORTS.
Die zweite Hälfte wurde ausgeglichen, was das Ergebnis betrifft, gestaltet. Dieses lag aber eher daran, dass DHK Flensborg einen Gang zurück geschaltet hatte.

Torschützen für den VfL Bad Schwartau II:
Alexander Mendle (7/3), Jasper Bruhn (5/1), Kim Kardel (5), Finn Manthe und Daniel Amoye (je 3).

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SC Alstertal-Langenhorn – ATSV Stockelsdorf 26:27 (15:14)
Trotz einer nicht konsequent arbeiteten Abwehr und einiger Fehler zu viel, konnte der ATSV Stockelsdorf in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen bestimmen und in der 20. Minute mit 13:9 die Führung behaupten. Nun folgte die schwächste Phase des Spiels und der Gastgeber konnte den Spieß zur eigenen 15:14-Pausenführung umdrehen.
Nach der Halbzeit agierte Stodo konsequenter und eroberte schnell die Führung zurück. Während der restlichen Spielzeit gab Stodo die Führung nicht mehr aus der Hand, konnte sich aber nie mit mehr als drei Toren absetzen. „Der Sieg war somit hart und schwer erkämpft gegen einen sehr guten Gegner, unterm Strich aber verdient“, so Trainer Andreas Juhra zu HL-SPORTS.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Anna-Lena Grell (8), Susan Langanke (7/4), Anja Krönert (3), Sarah König, Nina Mitschker, Nadja Kunze und  Claudia Danger (je 2), Johanna Palloks (1).

Lübeck 76 – SG Todesfelde/Leezen 28:28 (13:15)
Nach einem schlechten Oberligastart sollte heute mindestens ein Punkt gegen Todesfelde eingefahren werden, so die Vorgabe von Trainer Piotr Szynwelski an die Mannschaft. Die Gastgeber präsentierten sich von Anfang an sehr wach und gingen gleich mit zwei Toren in Führung. Franziska Haupt, mit 16 Treffern die Haupttorschützen bei der SG Todesfelde/Leezen, wurde schon von Beginn der Partie in kurze Deckung genommen. Nach einer 5:2-Führung nach acht Minuten löste sich Franziska Haupt immer wieder aus der kurzen Deckung und glich zum 5:5 nach 13 Minuten aus. Anschließend konnte der Gast selbst in Führung gehen. Postwendend der Ausgleich durch Lübeck 76. Nach dem Team Time Out von Todesfelde kamen diese besser ins Spiel, gingen erneut in Führung und bauten diese bis zur Pause auf 15:13 aus.
Nach der Pause ging es heftig hin und her, keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab. In dieser Phase des Spiels gab es hüben wie drüben eine erhebliche Anzahl von technischen Fehlern. Als Lübeck 76 sich einer doppelten Unterzahl gegenüber sah, zog der Gast auf 24:20 davon, was wie eine Vorentscheidung schien. Jetzt ging ein Ruck durch die Lübecker Mannschaft und sie nahm den Kampf an. Tor um Tor wurde aufgeholt und beim 24:25 war der Anschluss geschafft.
Es folgte eine hektische und spannende Schlussphase. Durch einen Wechselfehler auf Todesfelder Seite nutzte Lübeck 76 die Gunst der Stunde und kam beim 26:26 zum vielumjubelten Ausgleich. Wenig später die Führung für die Gastgeber, aber Todesfelde glich erneut zum 28:28 aus. Wenige Sekunden vor Schluss ein Strafwurf für die Lübecker: Die Torhüterin von Todesfelde blieb zum Entsetzen aller Lübecker Anhänger in diesem Duell die Siegerin.
„Die Mannschaft hat heute gezeigt was sie kann. Sie hat gekämpft und sich in das Spiel zurück gekämpft. Eine tolle Mannschaftsleistung“, so das zufriedene Fazit von Trainer Piotr Szynwelski gegenüber HL-SPORTS.

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