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Lübeck – Der Turn- und Sportverein Lübeck von 1893 (TuS Lübeck 93) schießt Tills Löwen aus der Meesenhalle, knackt die magische 40-Tore Grenze und festigt den zweiten Tabellenplatz. Mit dem Auswärtssieg steht der ATSV Stockelsdorf auf dem vierten Tabellenplatz und hält Anschluss nach oben. Der bisherige Tabellenzweite, die HSG Reinfeld/Hamberge, muss sich in heimischer Halle der HSG Kalkberg 06 unerwartet geschlagen geben und rutsch in der Tabelle um einen Platz ab.

HSG Reinfeld/Hamberge – HSG Kalkberg 06 23:25 (12:12)
Die heimische HSG Reinfeld/Hamberge konnte den Schwung der letzten Spiele nicht mit  in das Spiel gegen die HSG Kalkberg 06 nehmen und musste beide Punkte mit auf die Reise in Richtung Bad Segeberg geben.
„Alle haben einen deutlichen Sieg von uns erwartet, die Spielerinnen auch. Und so sieht es aus, wenn man eben nicht 100 % gibt und locker ist. Die Mannschaft, die alles gegeben hat, hat gewonnen. Wir waren einfach schlecht. Ausnahmen waren Laura Beth und Rika Tonding“, so berichtet der enttäuschte Trainer Detfred Dörling HL-SPORTS. „Die Mannschaft war auf die wichtigen Kalkbergerinnen gut eingestellt. Lediglich die Torhüterinnen machten ihr eigenes Spiel“. Die einfachen Bälle rutschten den Torhüterinnen durch.
In der ersten Halbzeit musste der Gastgeber immer einem Rückstand hinterher laufen, konnte aber dennoch mit 12:12 in die Pause gehen. Die zweite Halbzeit begann vielversprechend mit einem 4:1 Lauf zur 16:13 Führung. Und die Drei-Tore-Führung hielt bis zum 19:16. „Mitte der zweiten Halbzeit haben wir schon gewonnen und werfen nur noch drei Tore in 15 Minuten. Schlimmer ist noch, dass wir noch nicht einmal Chancen hatten. Dazu kommen dämliche Aktionen in der Abwehr, die die HSG Kalkberg 06 stärken. Jetzt muss eigentlich jeder in der Mannschaft gemerkt haben, dass es keine leichten Spiele gibt und uns nichts geschenkt wird“, so das abschließende Fazit des Trainers.
Torschützen für HSG Reinfeld/Hamberge:
Rika Tonding (9/1), Laura Beth (4/4), Sina Rostek (3), Kerstin Albrecht und Janine Sachse (je 2), Maike Waldeck, Jessica Fuhlbrügge und Dominique Schildt (je 1)

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TuS Lübeck 93 – HSG Tills Löwen 41:28 (19:11)
Die Mannschaft um das Trainergespann Harro Naujeck und Daniel Friedrichs konnte in der vollen Meesenhalle (Meesodrom) mit ihrem variantenreichen Tempospiel beeindrucken. Es war ein begeisterndes Spiel, in dem alle Spieler zum Einsatz kamen und die Zuschauer begeisterten.
Nach einer schnellen 4:1 Führung von TuS Lübeck 93 konnte die Gäste den Ausgleich zum 5:5 noch wieder herstellen, aber niemals selbst in Führung gehen. Das sollte auch der letzte Ausgleich in diesem variantenreichen Spiel gewesen sein. Von nun an dominierte der Gastgeber TuS Lübeck 93 und zeigte beeindruckend, wer Herr im Haus ist. Mats Mathe lenkte das Spiel mit hoher Kreativität bei gleichzeitiger Disziplin, brachte immer wieder seine Nebenleute in gute Positionen, die dieses dankend annahmen und in Tore ummünzten. Die Mannschaft setzte die taktischen Vorgaben des Trainergespanns bereits in der ersten Halbzeit um, dass mit einer sicheren 19:11 Führung die Seiten gewechselt wurden.
Die zweite Halbzeit war das Ebenbild der ersten, es wurde diszipliniert mit hohem Tempo weiter gespielt, das bereits Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 33:16 der Vorsprung auf 17 Tore angewachsen war. Die HSG Tills Löwen hatte dem Sturmlauf nichts mehr entgegen zu setzen. Allen Spielern wurde nun von Seiten des TuS Lübeck 93 die Möglichkeit gegeben sich Spielpraxis zu holen. Durch diese Maßnahme konnte der Gast das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten.
„Wir haben verdient gewonnen und uns vor dieser tollen Kulisse herausragend präsentiert, es war eine kämpferische Mannschaftsleistung, aus der das Torwartduo Timo Landt/Alexander Gauger, sowie Mats Mathe als Regisseur und Jan-Ove Litzenroth als Haupttorschütze etwas herausragten“, so die Aussage des Trainergespanns Harro Naujeck und Daniel Friedrichs zu HL-SPORTS. „Auch wenn die HSG Tills Löwen krankheitsbedingt ein wenig geschwächt war, soll das die Gesamtleistung nicht schmälern“.
Torschützen für TuS Lübeck 93:
Jan-Ove Litzenroth (15/5), Lukas Meier (7), Finn Wiethölter (6), Mats Manthe (4), Benjamin Müller (3), Marcel Kahns (2), Folker Rickert, Nils Lühr, Timo Ott und Kai-Ole Litzenroth (je 1)

SG Brügge/Bordesholm – ATSV Stockelsdorf 28:32 (13:16)
Der ATSV Stockelsdorf musste zu seinem Auswärtsspiel, bei der punktlosen SG Brügge/Bordesholm, ohne die verletzten Finn Deckwerth, Ingolf Gonschorek und Finn Schäfer anreisen. „Den Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, bläute Trainer Heiko Grell seinen Spielern vor der Partie deutlich ein“, so berichtet Oliver König HL-SPORTS.
Der ATSV Stockelsdorf agierte in der ersten Spielhälfte besonnen aus der sicheren Abwehr heraus und konnte dadurch mit einer 16:13 Führung in die Kabine gehen.
Stodo kam voll konzentriert und frisch aus der Pause und knüpfte an die guten Aktionen der ersten Halbzeit an, konnte sich schnell eine 22:15 Führung herausspielen. Jetzt hätte der Sack zugemacht werden können, aber es schlichen sich Abstimmungsprobleme und unnötige Ballverluste ein, die eine vorzeitige Entscheidung verhinderten. Nichtsdestotrotz konnte die Mannschaft um den treffsicheren Routinier Thomas Dohse die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.
Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Heiko Grell sichtlich erleichtert und zufrieden mit dem Ergebnis. Durch diesen Auswärtssieg rangiert der ATSV Stockelsdorf bereits auf dem vierten Tabellenplatz.
Torschützen für ATSV Stockelsdorf:
Thomas Dohse und Thore Steinhoff (je 7), Thomas Schäfer und Simon Freitag (je 5), Oliver König (3), Felix Henka und Florian Grotzky (je 2), Paul Kasza (1)

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