Kiel – Als „Spiel mit erhöhtem Risiko“ hat die Polizei das Drittliga-Spiel zwischen Holstein Kiel und Dynamo Dresden eingestuft. Und so werden morgen, am Sonnabend, mehr als 900 Beamte im Einsatz sein, um einem Aufeinandertreffen gewaltbereiter Fans der beiden Klubs zu begegnen.

Aber auch auf dem Platz gilt erhöhtes Risiko ab 14 Uhr: Wenn die Kieler einen Heimsieg schaffen, dann dürfen sie sehr wohl vom Aufstieg träumen. Bis zum Relegationsplatz sind es gerade mal fünf Punkte. Doch Vorsicht: Noch ist Dresden um einen Punkt besser platziert und Holstein-Trainer Karsten Neitzel (Foto) stellt klar: „"Das Ziel Zweite Liga hat Dynamo weiter im Blick. Von den beiden letzten Dynamo-Niederlagen lassen wir uns nicht täuschen."

Gut, nicht täuschen lassen, aber die eigene Bilanz weckt Hoffnung: In den vergangenen 15 Drittliga-Spielen gab es für die „Störche“ nur eine Niederlage! Und daher sagt Neitzel vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub auch: „Wir haben uns eine beachtliche Konstanz erarbeitet und wollen unbedingt die drei Punkte und einen weiteren Schritt nach vorn machen."

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Und was erwartet Hansa Rostock am Ende der Tabelle? Die Rostocker wollen beim Tabellennachbarn SG Sonnenhof Großaspach (Sonnabend, 14 Uhr) nicht nur Revanche für die 1:3-Heimniederlage im August 2014 nehmen, sondern einen Schritt aus dem Tabellenkeller machen. Aus der Hinspiel-Startelf sind mit Marcel Ziemer, Christian Bickel und Denis-Danso Weidlich nur noch drei Spieler dabei.

Für Aleksandar Stevanovic, der sich im Spiel gegen Regensburg verletzte, könnte Sascha Schünemann ins Team kommen. Gegen Regensburg saß der 22-Jährige auf der Bank. „Er musste weichen, obwohl er zuvor gut gespielt hatte. Das hat er aber sehr professionell aufgenommen. Es könnte durchaus sein, dass er wieder in die Mannschaft rutscht", sagte Trainer Karsten Baumann in der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel.

 

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