Hamburg – Upps, das ist danebengegangen! Borussia Mönchengladbach, der nächste HSV-Gegner, hat gestern in der Zwischenrunde der Europa League verloren. Im Hinspiel beim Titelverteidiger FC Sevilla unterlag das Team von Lucien Favre mit 0:1. Und am Sonntag geht’s in der Imtech-Arena schon weiter: Muss der HSV nun für die Gladbacher Niederlage in Andalusien büßen?

Gladbach kommt als Tabellendritter mit der zweitstärksten Defensive der Bundesliga – nur 17 Gegentore in 21 Spielen, lediglich Bayern München kassierte weniger Tore (9). Der HSV wiederum spielt als bislang schwächste Offensive auf: 14 Tore erzielten die Rothosen in 21 Spielen.

Eine Hoffnung können die HSV-Fans hegen: Von den bisherigen acht Bundesliga-Spielen, die im Anschluss an einen Auftritt auf europäischem Parkett folgten, konnten die Gladbacher noch keines gewinnen. Sechsmal gab es ein Remis, zwei Spiele gingen mit 0:1 verloren.

Und der Gastgeber hält diese Statistik entgegen: Immer, wenn der HSV ein Debakel erlebte, gab es keine unmittelbare Antwort – wie hsv.de notiert. 1964 – 2:9 bei München 1860, anschließend 1:2 in Braunschweig; 1967 – 0:7 bei Borussia Dortmund, danach 1:3 beim FC Bayern München; 1970 – 1:8 in Oberhausen, dann 1:2 zuhause gegen Schalke 04 und 2013 – 2:9 beim FC Bayern, gefolgt von einem 0:1 daheim gegen Freiburg. Diese Serie kann am Sonntag gern reißen!

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Und dann ist da noch Max Kruse (früher FC St.Pauli): Er hat mit Gladbach noch nie gegen den HSV verloren (fünf Siege, zweimal Unentschieden) – und er schoss zuletzt in drei Spielen gegen die Hamburger drei Tore. Schwacher Trost: In 2015 ist der Nationalspieler noch ohne Treffer!

Schiedsrichter des Spiels ist Felix Zwayer, ein Immobilienkaufmann aus Berlin. Zuletzt pfiff er beim 2:0-Sieg des HSV gegen Werder Bremen (23.11.14), zuvor beim 1:0 des HSV in Dortmund (4.10.14) – und er leitete das denkwürdige Relegationsspiel zwischen den Rothosen und der SpVgg Greuther Fürth (0:0 am 15. Mai 2014). Dreimal „zu Null“ – da kommt doch Hoffnung auf!

 

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