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Berlin – 24 Tage werden seit dem letzten Pflichtspiel vergangen sein, wenn der HSV Handball am heutigen Samstag sein Halbfinalspiel der EHF Cup Finals gegen Skjern Handbold bestreitet. Die Partie gegen den dänischen Vertreter wird um 14.30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle Berlin angeworfen.

„Es ist unser Ziel, den EHF Cup zu gewinnen. Dazu müssen wir zwei Spiele gewinnen“, gibt HSV Handball-Trainer Jens Häusler einen Ausblick auf das Finalwochenende. Rund 800 Fans aus der Heimat werden die Hamburger unterstützen. „Wer es ins Finale schafft, ist vollkommen offen. Alle Teams haben die gleiche Chance, denn jede Mannschaft hat bewiesen, dass sie verdient hier in Berlin dabei ist“, so der Coach weiter.

Sein Gegenüber, Skjern-Trainer Ole Norgaard, wies im Vorfeld darauf hin, dass „deutsche Teams zu schlagen eine schöne Gewohnheit von uns geworden ist“, womit er auf Skjerns Siege gegen die MT Melsungen und die Füchse Berlin im Wettbewerb anspielt.

„Skjern ist ein typisches dänisches Team: Sie haben sehr gute Flügelspieler und sind auch im Rückraum gut aufgestellt“, weiß HSV Handball-Spielmacher Kentin Mahé über den heutigen Gegner. Der Weltmeister denkt u.a. an Nikolaj Markussen. Der Rückraumlinke ist mit einer Körpergröße von 2,11 Meter der Riese im Team von Ole Norgaard und verfügt über Erfahrungen aus der spanischen Liga, wo er fast drei Jahre für Atletico Madrid spielte. 2012 wurde er mit der dänischen Nationalmannschaft Europameister, 2013 Vize-Weltmeister.

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Erfahrung mit der Auswahl hat auch Henrik Möllgard gesammelt, der sich defensiv stark zeigt. Rechtsaußen Rene Rasmussen spielt seine siebte Saison für Skjern und ist mit 248 Ligaspielen einer der erfahrensten Spieler im Team. „Sie haben Melsungen im Viertelfinale und Berlin in der Gruppenphase geschlagen. Diese Ergebnisse zeigen, dass sie ein gefährlicher Gegner sind“, so Mahé weiter.

Torhüter Johannes Bitter ergänzt: „Skjern ist eine Top-Mannschaft. Sie haben Qualität im Angriff und spielen eine aggressive Abwehr. Wenn wir unser Ding durchziehen, Chancen kreieren und nutzen, werden wir ins Finale einziehen.“ Vor den EHF Cup Finals zieht Pascal Hens Parallelen zum Final Four um den DHB Pokal am vergangenen Wochenende in Hamburg: „Jede Mannschaft hat die Chance auf den Titel und wir wollen unsere nutzen. Das Teilnehmerfeld ist ausgeglichen, weshalb ich enge, spannende Spiele erwarte.“

Als Schiedsrichtergespann sind Evgeny Zotin und Nikolay Volodkov aus Russland im Einsatz. Die EHF-Delegierten sind Dragan Nachevski (Mazedonien) und Stevan Popv (Serbien).

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