HSV-Training nach Corona
Foto: Lobeca/Homburg

Hamburg – Seit Donnerstag ist klar, wo der Hamburger SV sein erstes Corona-Spiel austrägt. Es geht am Sonntag, 17. Mai um 13.30 Uhr bei Greuther Fürth um wichtige Punkte für den Aufstieg in die Bundesliga. Die Arbeit begann sofort und es wird am Wochenende jeden Tag trainiert. Julian Pollersbeck (Magen-Darm-Infekt), Timo Letschert (muskuläre Probleme) und Martin Harnik (Wadenzerrung) dürften wieder dazustoßen. Jan Gyamerah fällt dafür weiter mit einer Muskelverletzung aus.

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Sonnabend erster Test mit Schiedsrichter

Für Sonnabend hat Cheftrainer Dieter Hecking ein Testspiel im Visier. Zwei Elfer-Mannschaften werden im Stadion gegeneinander antreten. Ziel der Partie des Kaders ist die Geisterspiel-Atmosphäre zu simulieren, so dass die Rothosen in Fürth nicht absolutes Neuland betreten. Auch ein Schiedsrichter wird dabei sein und das Einlaufen durch unterschiedliche Ausgänge gehört anscheinend dazu. Geisterspiele – wie soll das werden? „Ich kann die Stimmung, die letztlich vorherrschen wird, nicht beurteilen. Alles, was von außen kommt, können wir nicht beeinflussen. Was wir aber beeinflussen können, ist, wie gewissenhaft wir die Mannschaft auf das jeweilige Spiel vorbereiten. Natürlich würden wir gern jedes Heimspiel vor 57.000 Zuschauern spielen wollen, aber das ist jetzt einfach nicht möglich. Damit müssen und werden wir uns arrangieren. Es ist klar, dass die Fans und die Atmosphäre fehlen, aber wir wollen und müssen dennoch unsere Leistung bestmöglich abrufen. Eventuell wird man nach den ersten Geisterspielen irgendwelche Anpassungen vornehmen, aber derzeit ist das nicht das vorrangige Thema“, so Hecking bereits am Donnerstag.

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