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Kronsforde – Nach dem 2. Spieltag der Kreisliga Süd stehen fünf Mannschaften mit der optimalen Ausbeute da. Dabei hat der TSV Trittau nur ein Spiel bestritten. Die Begegnung bei FSG Südstormarn musste wegen eines Corona-Verdachtsfalls bei den Gastgebern abgesagt werden.

Gudower obenauf

Der TSV Gudow führt die Tabelle an, nachdem das Team von Max Asmuß beim Kronsforder SV einen 3:1-Sieg einfuhr. Der Trainer der Lauenburger sagte danach bei HL-SPORTS: „Mit einigen Ambitionen sind wir in die Saison gestartet und können diesen Erwartungen bisher gerecht werden. Nach dem verdienten Erstrundensieg im Pokal gegen Verbandsligist SSV Güster konnten wir auch gegen Aufsteiger Steinhorst/Labenz deutlich gewinnen. Dabei gab vor allem die Konsequenz im Abschluss, körperliche Überlegenheit und nicht zuletzt auch spielerische Vorteile den Ausschlag. Mit Kronsforde wartete ein anderes Kaliber auf uns. Das neue Trainerteam scheint dort für frischen Wind zu sorgen. Auf jeden Fall erinnerte der Auftritt der Gastgeber nicht an die Mannschaft aus dem letzten Jahr. Zwar konnten wir unsere anfängliche Überlegenheit gleich in eine vermeintliche komfortable 2:0-Führung ummünzen, doch Kronsforde blieb bissig, kämpfte sich zurück ins Spiel und belohnte sich direkt vor der Halbzeit mit dem zu diesem Zeitpunkt mehr als verdienten Anschluss, den wir im Gegenzug fast wieder egalisiert hätten, Stange scheitert aus kurzer Distanz. Nach der Halbzeit blieb dann der erwartete Ansturm aus. Wir stehen sehr gut, sind griffig im Mittelfeld und die Spitzen Krause und Pries sind weitestgehend abgemeldet. Im Gegenzug können wir einen unserer Konter nutzen, um das alte Polster wiederherzustellen. Lennart Burmeister setzt sich mit starker Einzelleistung und Willen auf dem linken Flügel durch und Tröder drückt die scharfe Hereingabe über die Linie. Mit sehr wenigen Ausreißern nach oben und unten scheint die Liga sehr ausgeglichen. Das zeigen unsere beiden Partien, aber auch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen. Ratzeburg und Trittau wie erwarten wir stark. Todendorf auch, für Kenner aber auch keine Überraschung. Spannend bleibt, wie Südstormarn nach der Zwangspause in die Saison kommt. Auswärts in Gudow ist auf jeden Fall ein guter Gradmesser. Wir sind vorerst im Soll, wissen die Siege aber einzuordnen. Die Qualität des Kaders hat in der Breite gewonnen. Auch wenn sich das noch nicht wie vom Trainerteam gewünscht auf die Trainingsbeteiligung auswirkt, sorgt die Konkurrenz zumindest an den Spieltagen für hohe Motivation.“

Voigt: „Die Liga hat einen gewissen Charme“

Für die Hausherren war es die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Jan „Kiste“ Voigt, Teammanager beim Kronsforder SV, meinte: „Wir haben in Trittau verdient verloren. Die gehören für mich als Top-Favorit dazu. Wir hatten nur eine Torchance im gesamten Spiel. Gegen Gudow war es unglücklich, da war mehr drin. Wir haben zu viele individuelle Fehler und nutzen unsere Torchancen nicht. Es fehlt noch die Abstimmung und zwei bis drei Neuzugänge brauchen wir sicher noch in der Winterpause. Das ist ein Qualitätsproblem. Jimmy Phantavong, Tanju Tanev, Janne Mann und Nick Jahnke sind bei uns verletzt. Die Liga hat einen gewissen Charme, aber die Fahrten sind wesentlich weiter. Für uns als Lübecker neu. Die Top-Mannschaften in Stormarn und Lauenburg schätze ich aber stärker ein als die Teams in der Lübecker Kreisliga.“

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Aufsteiger startet mit zwei Pleiten

Für Aufsteiger TSV Berkenthin sieht es genauso aus, wie beim KSV. „Zum Start in die Liga wurden wir von zahlreichen Verletzungen getroffen. Der größte Verlust ist wohl Mirco Trautmann, der sich nach Knieproblemen erneut unters Messer legen muss. Dennoch starteten wir in Ratzeburg ohne Früchting und Trautmann mit einem guten Spiel, welches aber mit 0:2 verloren ging. Im ersten Heimspiel erschien der VfR Todendorf. Auch hier hatten wir mit den verletzen Kollenbrandt und Fellner mehrere Lücken zu füllen und mussten auf Spieler unserer Reserve zurückgreifen, die ihre Sache gut machten. Wir zeigten uns bei Dauerregen vor 50 Zuschauern kämpferisch, konnten aber gegen die drückenden Stormarner nicht dominieren. Somit geht das Ergebnis wohl auch mit 1:3 in Ordnung. Wir hoffen auf die Rückkehr der angeschlagenen Spieler, bleiben weiter optimistisch und geduldig. Nächste Woche fahren wir hochmotiviert zum nächsten Gegner nach Wentorf. Mal sehen, was dort möglich ist. Letztlich können wir froh sein, wenn Corona die Saison nicht vorzeitig unterbricht und wir kicken können“, fasste Berkenthins Abteilungsleiter Matthias Fäseke den Start seines Clubs zusammen.

Die Ergebnisse des 2. Spieltags

Ahrensburg II – Großensee 3:1
Elmenhorst – Wentorf 1:3
Südstormarn – Trittau (abgesagt)
Kronsforde – Gudow 1:3
Steinhorst – Ratzeburg 0:6
Berkenthin – Todendorf 1:3

Die Tabelle

1. TSV Gudow211 : 26
2. Ratzeburger SV28 : 06
3. VfR Todendorf28 : 26
4. SSC Hagen Ahrensburg II25 : 26
5. TSV Trittau13 : 03
6. SG Wentorf-S./​Schönberg24 : 33
7. FSG Südstormarn00 : 00
8. SSV Großensee11 : 30
9. TSV Berkenthin21 : 50
10. Kronsforder SV21 : 60
11. S.I.G. Elmenhorst22 : 80
12. SV Steinhorst /​ Labenz e.V.21 : 140
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