Foto: kbi
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Hamburg – Beim Handball Sport Verein Hamburg hat heute (7.10.) das Mannschaftstraining – nach zwei Wochen Quarantäne der gesamten Mannschaft – wieder begonnen. Aufgrund eines positiven Testergebnisses vom Montag (5.10.) nahmen drei Spieler nicht teil und verblieben vorerst in häuslicher Quarantäne.

Erneut postiver Corona-Test

Am Montag wurde erneut ein Spieler des HSV Hamburg positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin weitere zehn Tage Isolation an, so dass der Spieler erst am kommenden Freitag (16.10.) wieder ins Training einsteigen kann. Da sich die Spieler bis einschließlich gestern nur in ihren eigenen vier Wänden befanden, ist diesmal nicht das gesamte Team betroffen. Der infizierte Spieler zeigt keinerlei Krankheitssymptome.

Insgesamt drei Spieler isoliert

Vorsorglich stellte der Verein zwei weitere Spieler vorerst vom Training frei, damit diese sich in freiwillige häusliche Quarantäne begeben können, bis das Gesundheitsamt alle möglichen Kontaktpersonen kontaktiert und eine Entscheidung getroffen hat. Beide Spieler waren am Montag negativ getestet worden.

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„Da die Quarantäne strikt befolgt wurde und kein Kontakt nach außen bestand, gehen wir nach Rücksprache mit unserem Ärzte-Team davon aus, dass der Spieler sich an den Trainingstagen vor der abgelaufenen Quarantäne-Zeit infiziert haben muss und nun nach einer längeren Inkubationszeit die letzten Ausläufer der Infektion in sich trägt. Wir sind in erster Linie froh, dass es trotz der Infektion allen gut geht und hoffen, dass auch die anderen beiden Spieler weiterhin negativ bleiben und dann nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt die freiwillige Quarantäne schnellstmöglich wieder verlassen können“, sagte Geschäftsführer Sebastian Frecke.

Für das Spiel am kommenden Sonntag um 14 Uhr (Livestream bei Sportdeutschland.tv) gegen die HSG Konstanz steht der infizierte Spieler aufgrund der erneuten Quarantäne-Anordnung definitiv nicht zur Verfügung. Auch für das folgende Auswärtsspiel beim EHV Aue am kommenden Freitag (16.10.), also dem ersten Tag nach Ablauf der Quarantäne, ist sein Einsatz mehr als fraglich. Insgesamt hat er dann mehr als drei Wochen lang kein Handball-Training absolviert.

(PM)

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