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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der 2. Handball-Bundesliga (2. HBL) nach dem schwer erkämpften 27:26-Erfolg über den Tabellenletzten TuS Fürstenfeldbruck seine Konzentration auf das morgige (24.11.) Nachbarschafts-Derby beim VfL Lübeck-Schwartau um 19.30 Uhr in der Hansehalle als Abschluss des 9. Spieltages gelegt. Dem Sieger der Begegnung winkt der dritte Platz, da der derzeitige Tabellendritte ASV Hamm-Westfalen sein Heimspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden mit 19:25 verlor.

Spannendes Nachbarschafts-Derby in der Hansehalle

Bisher trat der HSV Hamburg in der 2. HBL drei Mal gegen den VfL Lübeck-Schwartau an, wobei zwei Niederlagen und ein Sieg auf der Agenda stehen. Die Niederlagen gab es im Aufstiegsjahr 2018/19 vor heimischer Kulisse mit 18:21 und in der Hansehalle mit 24:25. In der abgelaufenen Saison fand durch Corona bedingt nur das Hinspiel in der Sporthalle Hamburg statt, dass die Hamburger deutlich mit 29:21 für sich entschieden, zum Rückspiel kam es durch den Saisonabbruch nicht mehr. Somit spricht die Bilanz mit 4:2 Punkten und 67:71 Toren nach Punkten für den VfL, was für die Hamburger Motivation genug ist den Punktestand der Derbys auszugleichen.

Siegesjubel der Hamburger nach dem letzten Derby
Foto: kbi

Tabellennachbarn treffen im Derby aufeinander

Nach Abschluss des 8. Spieltages – der sich durch die unterschiedliche Anzahl von ausgetragenen Spielen ein wenig schief darstellt – stehen beiden Mannschaften mit jeweils vier Siegen (HSVH 8:2 und VfL 8:4 Punkte) Schulter an Schulter in der Tabelle auf Platz 4 und Platz 5. Der VfL Lübeck-Schwartau stellt bei 23,7 Gegentoren pro Spiel in der 2. HBL hinter der DJK Rimpar Wölfe (22,8) die zweitbeste Hintermannschaft, während der HSV Hamburg mit 26,8 rund drei Treffer mehr kassierte pro Spiel. Im Angriff zeigt sich allerdings an umgekehrtes Bild. Hier hat der HSV Hamburg mit 29,4 erzielten Toren je Spiel nicht nur gegenüber dem VfL mit 25,8 die Nase mit etwas mehr als drei Treffern vorn, sondern stellt auch den bisher erfolgreichsten Angriff der Liga.

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HSV Hamburg baut auf kompakte Abwehrarbeit
Foto: kbi

Somit können sich die Fans an den Bildschirmen (Sportdeutschland.tv überträgt live) auf ein spannendes Spiel auf Augenhöhe freuen, in dem die Tagesform einen großen Ausschlag geben wird, aber auch wie die Hintermannschaften in Zusammenarbeit mit den Torhütern harmonieren. Bei den Torhütern weist Dennis Klockmann (VfL) mit 35,3 Prozent gegenüber Jonas Maier (28,8 %) vom HSVH die bessere Quote aus. Aber Derbys schreiben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und die Trainer haben hüben wie drüben keine Motivationsprobleme vor dieser Begegnung.

Alle Spiele der 2.Handball-Bundesliga im Überblick

TV 05/07 HüttenbergTuS N.-Lübbecke24:32
VfL GummersbachDessau-Rosslauer HV34:26
ASV Hamm-WestfalenHC Elbflorenz Dresden19:25
TuS FürstenfeldbruckSG BBM Bietigheimverlegt
Wilhelmshavener HVDJK Rimpar Wölfe24:23
EHV AueTSV Bayer Dormagenverlegt
HSG KonstanzTuS Ferndorf29:26
TV GroßwallstadtThSV Eisenach29:32
VfL Lübeck-SchwartauHSV Hamburg
SpielfreiTV Emsdetten

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