„Segrahner Jungs“ effizient schon zur Pause durch – Doppel-Rot im knappen Derby

Ratzeburger SV siegt auch im 10. Saisonspiel

Sascha Stange (TSV Gudow) mit Ball gegen Justin Wulf (Hagen Ahrensburg II). Archivfoto: Klaus Unger

Ratzeburg – „What a feeling“ heißt ein Song von 1983 zum Film „Flashdance“ und so mussten sich vielleicht auch etwas die Jungs des TSV Gudow am 13. Spieltag der Kreisliga Süd gefühlt haben. Zur Pause lagen sie schon 3:0 durch Tore von Burmeister (2) sowie Stange in Ahrensburg vorne und brachten nach einem weiteren Treffer von Wolff im zweiten Durchgang drei verdiente Zähler zurück an den Segrahner Berg, entkamen so nach dem unglücklichen 4:5 im Kreis-Derby erst einmal wieder dem Abstiegsstrudel. Die Derby-Sieger der vergangenen Woche sind dieses Mal die Derby-Verlierer. Beim Spitzenreiter Ratzeburger SV gab sich der TSV Berkenthin schmerzlich und am Ende sogar mit zwei Platzverweisen (Gelb-Rot für Hammling und glatt Rot für Mahnke) geschlagen. Deren Keeper Rohrbacher parierte dazu einen Elfmeter von Ratzeburgs Boyn (89.).

Leon Barck (TSV Gudow) gegen Lucas Palfrath (Hagen Ahrensburg II). Foto: Klaus Unger

Die Stimmen nach dem 13. Spieltag

Hagen Ahrensburg – TSV Gudow 0:4 (0:3)

Max Asmuß (Gudow): „Mit wichtigen drei Punkten kehren wir aus Ahrensburg zurück. Gegen technisch und spielerisch starke Gäste lassen wir über 90 Minuten praktisch nichts zu und sind selber unfassbar effizient. Dazu fallen unsere drei Tore in der ersten Hälfte immer genau zum richtigen Zeitpunkt: mit unserer ersten Aktion, in die einzige echte Drangphase der Gäste und mit dem Pausenpfiff. In der zweiten Hälfte passiert nicht mehr viel. Am Ende ein oder zwei Tore zu hoch, aber da wir alle entscheidenden Duelle für uns entschieden haben und insgesamt viel präsenter waren, alles andere als unverdient.“

Ratzeburger SV – TSV Berkenthin 2:1 (2:0)

Fabian Löchel (Ratzeburg): „Es war das erwartet schwere Spiel auf einem schwer bespielbaren Platz. Berkenthin stand von Anfang an tief und war auf Verteidigen aus. Wir hatten sehr viel Ballbesitz, taten uns aber schwer Chancen daraus zu erspielen. Folgerichtig fiel das 1:0 aus einem Standard. Der Anschlusstreffer zum 2:1 von Berkenthin fiel aus dem Nichts. Wir gingen in der zweiten Halbzeit zu fahrlässig mit unseren Chancen um und hatten zum Ende des Spiels Glück, dass Berkenthin mit einer guten Kontergelenheit nicht den Ausgleich macht.“

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Nico Gamon (Berkenthin): „Sehr gutes Auswärtsspiel beim Tabellenführer. Die erste halbe Stunde gut verteidigt und kaum Chancen zugelassen. Leider blieb uns in der Phase in zwei bis drei Situationen das Glück fern, um dann auch in Führung zu gehen. Danach folgt eine starke RSV-Viertelstunde mit den beiden Führungstoren. In der zweiten Halbzeit kann man der Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen. Leider wurde die wirkliche ansprechend Leistung nur mit dem Anschlusstreffer belohnt. Die beiden Platzverweise sind für die kommende Woche ein kleiner Wehrmutstropfen.“

Gudows Guido Kalies (links) im Zweikampf mit Justin Wulf (Hagen Ahrensburg II). Foto: Klaus Unger

Die restlichen Ergebnisse

FSG Südstormarn – Hagen Ahrensburg 4:0
SIG Elmenhorst – TSV Trittau 1:5
SSV Großensee – SG Wentorf-S./Sandesneben ausgefallen
SV Steinhorst/Labenz – FSG Südstormarn 4:1

Die Tabelle

1.Ratzeburger SV1045 : 930
2.TSV Trittau1138 : 628
3.FSG Südstormarn1028 : 1719
4.VfR Todendorf927 : 1917
5.SSC Hagen Ahrensburg II1227 : 3013
6.S.I.G. Elmenhorst1122 : 3513
7.TSV Gudow919 : 2511
8.SSV Großensee1020 : 379
9.TSV Berkenthin1117 : 278
10.SG Wentorf-S./​Schönberg915 : 357
11.SV Steinhorst/​Labenz107 : 256

Die nächsten Spiele

TSV Gudow – Ratzeburger SV (Sa.)
FSG Südstormarn – SIG Elmenhorst (So.)
SG Wentorf-S./Sandesneben – SV Steinhorst/Labenz
TSV Berkenthin – VfR Todendorf
TSV Trittau – Hagen Ahrensburg II

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