Manthey hätte sich anderen Abschied gewünscht

FC Schönberg 95 muss sich neu aufstellen

Thomas Manthey bekam beim FC Schönberg 95 seine Kündigung. Foto: Jens Upahl

Schönberg – Die Trennung zwischen dem FC Schönberg 95 und seinem Cheftrainer Thomas Manthey polterte sehr überraschend über den Ticker. Der Verbandsligist hat seinen Coach und früheren Spieler die Kündigung ausgesprochen. Ein Ende mit einem kleinen Beigeschmack, denn der 37-jährige hatte dem Verein kurz zuvor mitgeteilt, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte. Daraufhin wirkte der Rausschmiss wie eine Art Bumerang. Um keine Unruhe an der Maurine aufkommen zu lassen, wäre eine elegantere Lösung zur Winterpause eine Option gewesen. Nicht so in Schönberg: Manthey musste sofort gehen.

„Ich hätte meine Arbeit gerne zu Ende geführt“

Der zeigte sich schon ein wenig enttäuscht und sagte zu HL-SPORTS: „Erst einmal möchte ich beim Verein bedanken, dass ich fast zehn Jahr als Spieler und Trainer dabei sein dufte. Es war eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde. Das ist nun leider vorbei und für mich ein wenig unglücklich, denn ich hätte gerne meine Arbeit bis zum kommenden Sommer zu Ende geführt. Nun hat sich die Sportliche Leitung anders entschieden und das muss ich so akzeptieren. Ich bedanke mich bei den vielen tollen Mitarbeitern im Verein, den treuen Fans und Sponsoren, bei der Mannschaft, sowie bei den ehemaligen Spielern, die mich auf dem Weg begleitet haben und wünsche dem FC Schönberg 95 alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft. Ein sehr großer Dank geht an meinen jahrelangen Co-Trainer Jan Pekrun, der mich immer bedingungslos unterstützt hat. Wir waren ein Duo, das sich unglaublich gut ergänzt hat.“

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Fast zehn Jahre in grün-weiß

Seit Sommer 2018 war Manthey Cheftrainer beim FC 95, stieg mit dem Club in die Verbandsliga auf und führte die Maurine-Kicker dort ins Mittelfeld. Früher spielte er selbst im Jahnstadion – sechs Jahre lang. Der frischgebackene Vater wird sich vorerst nicht langweilen: „Ich genieße jetzt erstmal die freie Zeit mit meiner tollen Familie.“

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