Crocodiles gewinnen Derby gegen Hannover

Goalie Nils Kapteinat (Crocodiles Hamburg) Igor Bacek (Hannover Indians). Foto: Lobeca/Ralf Hombugr

Hamburg – Die Crocodiles Hamburg haben das kurzfristig angesetzte Heimspiel in der Oberliga Nord gegen die Hannover Indians am Freitagabend mit 5:3 (1:1, 0:1, 4:1) gewonnen.

Trainer Henry Thom musste weiterhin auf Yannis Walch, Raik Rennert, Patrick Saggau und Dominik Lascheit verzichten. Zudem fiel auch noch Tobias Schmitz kurzfristig aus. Norman Martens, Dominic Steck und Kai Kristian waren hingegen wieder dabei.

Trotz der kurzfristigen Ansetzung der Partie kamen die Crocodiles gut in die Partie und erspielten sich schon früh durch Thomas Zuravlev die Führung (6.). Im Anschluss daran unterliefen den Spielern um Kapitän Norman Martens allerdings zahlreiche Fehler, die Nils Kapteinat zunächst durch starke Paraden noch ausbügeln konnte. In der 16. Minute war der Hamburger Schlussmann schließlich doch geschlagen und Niko Selivanov glich für die Gäste aus.

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Im zweiten Spielabschnitt standen die Hausherren in der Defensive sicherer und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. 15 Schüsse brachten beide Teams auf die Tore, einen Torerfolg feierten aber nur die Hannoveraner. Erneut war es Selivanov, der seine Mannschaft jubeln ließ und das Spiel mit seinem Doppelpack kurz vor der Pause drehte (39.).

Im letzten Spielabschnitt drehten die Hamburger noch einmal auf. Innerhalb von nur 65 Sekunden drehten Harrison Reed (45.) und Victor Östling (46.) die Partie. Eine Unaufmerksamkeit in der hanseatischen Defensive bescherte den Indians zwar in der 49. Minute den Ausgleich, dieser hatte aber nur kurz Bestand. 52 Sekunden später netzte Thomas Zuravlev zum 4:3 ein (49.). Den Schlusspunkt setzte Harrison Reed, der in doppelter Überzahl per Direktschuss das 5:3 erzielte (57.).

„Im ersten Drittel hat Nils uns im Spiel gehalten, da waren wir hinten teilweise richtig offen. Aber ab dem Zweiten waren wir richtig stark und im letzten Drittel haben wir uns für die harte Arbeit belohnt. Wir hatten super Stimmung auf der Bank, jede Aktion wurde gefeiert. Das brauchen wir, gerade bei Geisterspielen“, so Doppelpacker Thomas Zuravlev.

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