Am Ende jubelten die Grün-Weißen über ihren Auswärtssieg. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Lübeck – Am Sonnabendnachmittag empfing der 1. FC Phönix Lübeck den Lokalrivalen VfB Lübeck am 21. Spieltag der Regionalliga Nord vor 2.949 Zuschauern auf der Lohmühle und unterlag deutlich im Spiel um die Stadtmeisterschaft mit 1:4 (1:2).

Kampfbetont und ausgeglichen

Die Partie begann ausgeglichen, der VfB hatte die erste Chance in der 7. Minute durch Abifade, der auf Phönix-Keeper Hoxha zulief, aber im letzten Moment gestört wurde und den Ball neben das Tor schoss. Bei Phönix dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Lambach einen direkten Freistoß knapp über das VfB-Tor setzte. Sieben Minuten später prüfte Ciapa Hoxha mit einem Kopfball nach einer Ecke, der Phönix-Keeper parierte glänzend. Nach 25 Minuten klingelte es dann im Phönix-Kasten. Zunächst scheiterte Ciapa mit einem Freistoß an Hoxha. Den Eckball von Taritas versenkte Grupe per Kopf zur Führung. Die VfB-Fans skandierten „Auswärtssieg“. Den Ausgleich für Phönix erzielte Pingel (37.) aus heiterem Himmel. Aus der Drehung schob er die Kugel neben den Pfosten. In der Nachspielzeit traf Fakhro mit einem satten Schuss ins lange Eck zur erneuten Gäste-Führung. Wieder schallte „Auswärtssieg“ durchs Stadion. Insgesamt war es ein ausgeglichenes und kampfbetontes Spiel.

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Joker trifft

In der 2. Hälfte dauerte es bis zur 51. Minute, ehe Grupe die erste Gelegenheit hatte und den Ball nur Zentimeter über den Kasten setzte. Phönix kam durch Hyseni zu einer Chance, traf aber nur das Außennetz (60.). Es wurde danach eine Partie mit vielen kleinen Nickligkeiten und Foulspielen, die zu vielen Unterbrechungen führten. Die Aktivitäten spielten sich fast nur noch zwischen den Strafräumen ab. Der eingewechselte Sezer machte in der 80. Minute dann den Deckel drauf. Ein Verteidiger begleitete ihn nur und er überlupfte Keeper Hoxha zur Entscheidung. In der Nachspielzeit fiel auch noch das 4:1 für die Grün-Weißen, erneut durch Grupe per Kopf nach einem Freistoß. Der Jubel des VfB-Anhangs nach dem Schlusspfiff war groß.

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