Hamburg souveräner Sieger im Vier-Punkte-Spiel gegen Erlangen

Aus beweglicher Abwehr in erste Hälfte im Angriff nahezu fehlerfrei

Casper Ulrich Mortensen führt die Torschützenliste der 1.Liga mit 159 Treffern an
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich in der LIQUI MOLY HBL, in der Sporthalle Hamburg vor 3.685 Zuschauern, gegen den Tabellennachbarn HC Erlangen mit 33:29 (18:13) durchgesetzt und seine Position in der oberen Tabellenhälfte gefestigt. Dabei erzielte Jacob Lassen sein 100. Feldtor in der ersten Halbzeit zum 9:5 und belegt damit Platz 3 der Torschützenliste bei den reinen Feldtoren.

Start-Ziel-Sieg festigt Platz 8 im Vier-Punkte-Spiel

Nach 42 Sekunden versenkte Dani Baijens das Leder zum 1:0 im Tor, nachdem er sich dynamisch durchgesetzt hatte. Der HC Erlangen glich aus, doch die Hamburger zeigten sich in der Abwehr beweglich und im Angriff fast fehlerfrei, was zum 4:2 in der 6. Minute führte, nachdem sie eine schnelle Mitte des HCE anfingen. Beim 7:4 hielt Johannes Bitter nicht nur den Siebenmeter von Christoph Steinert, sondern gleich noch den Nachwurf und im Gegenzug netzte Andreas Magaard zum 8:4 (12.). In der 14. Minute erzielte Jacob Lassen seinen 100. Treffer zum Hamburger 9:5. Erlangen verkürzte auf 8:10 und 9:11, doch im Anschluss zog der HSV Hamburg erstmals auf fünf Tore beim 15:10 (21.) mit einem erweiterten Gegenstoß von Casper Ulrich Mortensen davon. Azat Valiullin warf das 17:11 (26.) und die Gastgeber führten mit sechs Toren, um anschließend mit einem 18:13 in die Pause zu gehen.

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Leichte Probleme mit HCE-Abwehr, doch Hamburg bleibt souverän

Dem HSV Hamburg gelang nach Wiederbeginn per Gegenstoß durch Mortensen das 19:13 nach einem technischen Fehler der Erlanger. Der HC Erlangen präsentierte sich in der zweiten Hälfte mit einer offensiver ausgerichteten Abwehr, was die Gastgeber ein wenig verunsicherte. Den Gästen gelang es besser ins Spiel zu kommen und auf 17:20 (36.) zu verkürzen, doch der HSVH spielte zielstrebig weiter. Die rote Karte – nach der dritten Zeitstrafe – gegen Nico Büdel, der bis dahin bereits sechs Treffer erzielte, brachte keinen Bruch beim HCE. Sie blieben anfangs auf Schlagdistanz. Nach dem 22:25 der Gäste erhielten sie eine Zeitstrafe gegen sich, die die Hamburger konsequent zu zwei Treffern, davon einen ins leere Tor, nutzen und auf 27:22 (48.) enteilten. Mit der dritten Auszeit stellte Erlangen im Angriff auf den siebten Feldspieler um und kämpfte sich auf 28:30 (57.) heran. Lassen mit seinem siebten Treffer und dem Doppelschlag von Leif Tissier zum 33:28 entschieden das Spiel endgültig. Am Ende feierten die Fans einen 33:29-Erfolg des Handball Sport Verein Hamburg, der mit diesem Vier-Punkte-Spiel seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte festigte.

Der HSV Hamburg feiert seinen dritten Heimsieg in Folge
Foto: Lobeca/Ralf Homburg

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung:
Johannes Bitter, Jens Vortmann – Andreas Magaard (3), Casper Ulrich Mortensen (8/3), Leif Tissier (3), Jacob Lassen (7), Niklas Weller (2), Lukas Ossenkopp, Dominik Axmann (1), Frederik Bo Andersen (5), Alexander Hartwig, Thies Bergemann, Nicolai Theilinger, Azat Valiullin (2), Dani Baijens (2)

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