Nach der Pause unaufhaltsam

Siems verdient sich Lob für eine tolle Halbzeit, ist am Ende dennoch chancenlos

Indra Hahn geht an Torhüterin Joana Brusch vorbei. Foto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Lübeck – Der SV Henstedt-Ulzburg ist seiner Favoritenrolle letztendlich gerecht geworden. Im Landespokal-Halbfinale siegte das Team von Christian Jürss am Ende mit 10:1 und trifft nun im Finale auf den Kieler MTV, die im Stadtderby Holstein Kiel mit 3:2 bezwangen. Der TSV Siems konnte gegen die klassenhöhere Mannschaft zunächst gut gegenhalten und ging früh mit 1:0 in durch Madeline Gieseler (1.) Führung. Der Ausgleich durch Liv Rike Fuß (17.) per Strafstoß sorgte noch nicht für die nötige Ruhe im Spiel der Gäste, die aus ihrer leichten Überlegenheit wenig Kapital schlugen. In der zweiten Halbzeit war die Gegenwehr der Lübeckerinnen dann früh gebrochen. Vera Homp (49.) und erneut Fuß per Strafstoß (60.) sorgten zunächst für die Vorentscheidung, ehe dann sehr schnelle Treffer durch Fuß per Kopfball (68.), Amelie Nagorny (70.), Indra Hahn (73.) folgten. Ein Dreierpack von Jennifer Michel (74., 77., 86.) sowie ein Treffer von Antonia Leiseder (82.) erhöhten die Torausbeute dann auf das zweistellige Ergebnis.

Die Stimmen nach dem Spiel

Jürss fasste das Spiel wie folgt zusammen: „Das frühe Gegentor und eine wirklich mäßige erste Halbzeit gegen einen mutig spielenden Gegner haben dann doch zu einer Reaktion im zweiten Durchgang geführt. Wir agierten viel entschlossener und vor allem technisch präziser und nutzten fast jede Torchance zum verdienten Sieg.“ Siems-Trainer Mario Markmann merkte an: „In der ersten Halbzeit war es eine mega starke Leistung unserer Mannschaft, da hat das Team alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann leider nicht mehr umgesetzt bekommen. Es fehlte an dem Druck, der intensiven Laufarbeit sowie der Konzentration und der Ordnung aus der ersten Halbzeit. So konnte Henstedt ihre starke Offensivkraft ausspielen. Trotz der sehr starken ersten Halbzeit gegen den Tabellenführer der Regionalliga liegt am Ende schon eine gewisse Enttäuschung über das Ergebnis und das Spiel in der zweiten Halbzeit vor. Eventuell wird die Enttäuschung noch steigen, wenn man in den nächsten Tagen realisiert, was für eine Chance wir im Landespokal verpasst haben. Am Ende bleibt aber auch die Erkenntnis, dass die Mannschaft Potenzial hat und in der Lage ist, solch eine starke Leistung wie in der ersten Halbzeit abzuliefern.“

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