Würzburg Baskets eine Nummer zu groß für die Hamburg Towers

Basketball auf dem Weg zum Korb Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Würzburg – Die Hamburg Towers verloren am vergangenen Wochenende gegen die Würzburg Baskets. Mit 96:76 setzte sich am Ende der Favorit durch. Würzburg steht aktuell auf Rang vier der BBL, die Towers auf Platz neun.

Der Spielverlauf

Bis zum letzten Viertel blieb es eine ausgeglichene Partie, danach liefen die Würzburger den Towers davon. Nach drei erfolgreichen Freiwürfen von Max Ugrai lag die Führung zu Beginn des Schlussviertels wieder bei zehn Punkten. Die Towers hatten zahlreiche Chancen auf den Anschluss, aber alle Angriffe endeten in Fehlwürfen oder Ballverlusten. In einer Auszeit motivierte Benka Barloschky sein Team zu einer Reaktion, die VJ King und Jonas Wohlfarth-Bottermann mit drei schnellen Abschlüssen lieferten. Die Würzburg Baskets hatten jedoch auf jeden Versuch der Towers eine passende Antwort. Otis Livingston traf zweimal aus der Distanz, was den Rückstand auf 15 Punkte vergrößerte. Trotz Zeit für eine Aufholjagd fehlten die notwendigen Defensivstopps. Max Ugrai und Otis Livingston hielten Würzburgs Vorsprung. Selbst der dritte Dreier von VJ King verblasste angesichts der 30-Punkte-Gala des MVP-Kandidaten der Unterfranken. Elijah Ndi setzte den Schlusspunkt zum 96:76 nach den letzten Punkten der Hamburger durch den 34-jährigen WoBo.

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Zu viel Qualität

Benka Barloschky (Towers): „Würzburg hat am Ende verdient gewonnen. Ich glaube aber, 20 Punkte spiegeln die Partie nicht so richtig wider. Wir haben es in der ersten Halbzeit, vor allem im ersten Viertel, nicht geschafft, unseren offensiven Gameplan aufs Feld zu kriegen. Wir müssen konzentrierter starten. In der zweiten Hälfte hing das Spiel lange in der Waage, wir haben uns viele offene Würfe herausgespielt. Ich war mit den Abschlüssen auch zufrieden, sie sind heute aber nicht gefallen. Und dann ist es klar, dass eine Mannschaft mit der Würzburger Qualität zu Hause irgendwann den entscheidenden Punch setzt.“

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