
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hat ein hochklassiges und dramatisches Topspiel gegen den HC Elbflorenz 2006 denkbar knapp mit 30:31 verloren. Über 60 Minuten lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe – entschieden wurde es erst in der Schlusssekunde.
Variabler Angriff
Der VfL startete stark in die Partie, ging früh durch Oliver Juhl in Führung und zeigte sich im Angriff variabel. Magnus Holpert und Einar Nickelsen sorgten für Tempo, Paul Holzhacker verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt. Doch Dresden hielt mit seiner enormen Physis dagegen, kam immer wieder über Doruk Pehlivan und Sebastian Greß zum Erfolg. Zur Pause lag Lübeck-Schwartau knapp mit 16:14 vorn. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der HCE drehte zwischenzeitlich das Spiel, doch der VfL stemmte sich mit großem Einsatz dagegen. Nickelsen, Hartwig und Juhl hielten die Gastgeber im Rennen, Holzhacker blieb vom Punkt nervenstark. In der Crunchtime schien alles möglich: Nach Treffern von Hagedorn und Staack lag Lübeck-Schwartau in der 58. Minute mit 30:28 vorne. Doch Dresden antwortete eiskalt. Greß verkürzte, Preußner glich aus und Greß setzte mit seinem Treffer zum 31:30 den Schlusspunkt.
Bildquellen
- Paul Holzhacker: Lobeca/Roland Kenzo
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.



