„Frogs-Ladies“ bringen erste Punkte auf die Habenseite

Todesfelde dreht Sechs-Tore-Rückstand in einen Sieg

Svenja Dornseiffer vom SVHU der gegnerischen Abwehr enteilt
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Lübeck – In der 3. Liga der Frauen hat der SV Henstedt-Ulzburg den ebenfalls noch sieglosen TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck in einem stark umkämpften Spiel am Ende sicher besiegt und den ersten Saisonsieg eingefahren. Der Aufsteiger SV Todesfelde verwandelte in der zweiten Halbzeit einen Sechs-Tore-Rückstand in einen doppelten Punktgewinn.

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SV Henstedt-Ulzburg – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 30:28 (15:12)

Nach der Abtastphase und dem 0:1 übernahmen die „Frogs-Ladies“ mit einem 3:0-Lauf zum 3:1 in der 6. Minute die Führung und gaben diese bis zur Halbzeit nicht mehr aus der Hand. Auch wenn der TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck zwischenzeitlich verkürzte, hielt der SV Henstedt-Ulzburg den Vorsprung auf zwei bis drei Tore, was zur Pause eine 15:12-Führung bescherte.

Den Start der zweiten Hälfte verschlief die Mannschaft um Trainer Sönke Marxen total und kassierte den Ausgleich zum 15:15 (35.). Nach dem 16:16 netzte der SVHU erneut dreifach und zog auf 19:16 (40.) davon. Doch die Gäste konterten mit einem 4:0-Lauf und hatten plötzlich mit 20:19 (44.) selbst die Nase vorn. Nervenstark und konzentriert spielten die „Frogs-Ladies“, trotz Auszeit des TuS, weiter und erkämpften mit dem 26:22 (52.) die Vorentscheidung. Auch wenn die Gäste noch einmal aufschlossen, machten die Henstedterinnen beim 30:26 (59.) endgültig den Deckel drauf und feierten ihren ersten Saisonsieg vor 156 Fans.

Torschützinnen für den SV Henstedt-Ulzburg
Tara Richter (7/2), Emilie Wolf, Svenja Dornseiffer und Jana Schmütz (je 5), Emma Hüge (4), Annika Günther (3), Lina Röttger (1)

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SV Todesfelde – SV GW Schwerin 30:29 (10:14)

Für den SV Todesfelde war es ein Auftakt nach Maß mit einem 2:1 in der 2. Minute und nach dem 2:3 legten die Gastgeberinnen wieder nach. So hieß es nach drei Toren in Folge 5:3 (10.). Bei der Auszeit des SV GW Schwerin hatte die Mannschaft von Trainer Henning Ammen die Nase mit 8:7 (18.) vorn. Nun netzte Schwerin dreifach und übernahm mit 10:8 (21.) die Führung, doch die Heimmannschaft glich beim 10:10 (23.) aus, allerdings zum letzten Mal in der ersten Hälfte. Es folgten mehr als sieben Minuten ohne Treffer, dass die Seiten beim 10:14 wechselten.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste, die auf 17:11 (37.) erhöhten. Ein Treffer von Svea Schüller und zwei von Franziska Haupt brachten den SVT wieder zurück ins Spiel beim 14:17 (39.). In Überzahl gelang der Anschlusstreffer zum 17:18 (44.) und die Partie war wieder offen. Lina-Cathleen Asmussen traf zum viel umjubelten 20:20 (48.), dem ersten Ausgleich der zweiten Halbzeit und Schüller legte eine Minute später zur 21:20-Führung nach. Damit nicht genug, die Todesfelderinnen waren in den Flow gekommen und Marie Grabowski traf zum 22:20 (50.) und rundete damit einen 11:3-Lauf ab, was die Auszeit der Gäste nach sich zog. Die Halle stand Kopf!
In der 55. Minute meldete Trainer Ammen beim 24:22 Redebedarf an und gab die Marschroute für den Endspurt bekannt. Die Ansage nutzte Haupt zum 25:22 in der gleichen Minute. Innerhalb von 30 Sekunden gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 24:25 (57.). In Überzahl gelang erneut Haupt das 26:24, doch postwendend nicht nur der erneute Anschlusstreffer, sondern zusätzlich der 26:26-Ausgleich durch die Gäste. Todesfelde legte zwei Tore vor, doch Schwerin blieb dran und verkürzte. Beim 29:28 die letzte Auszeit der Todesfelderinnen, als noch 25 Sekunden auf der Uhr standen. Die Ansage von Trainer Ammen trug Früchte zum 30:28 durch Asmussen, als noch zwölf Sekunden Restspielzeit waren. Die schnelle Mitte der Gäste brachte mit der Schlusssirene zwar noch das 29:30, doch die Punkte blieben in Todesfelde und dieses wurde von 129 Zuschauern frenetisch gefeiert.
Damit gewann der Aufsteiger auch sein zweites Heimspiel mit einem Tor und weist nun 4:0 Punkte auf dem Konto aus.

Torschützinnen für den SV Todesfelde
Franziska Haupt (12/4), Lina-Cathleen Asmussen (6), Marie Grabowski (5/1), Svea Schüller (3), Lena-Marie Müller (2), Janina Kardel und Rieka Thal (je 1)

Alle Spiele der Staffel Nord-Ost

SC SFN VechtaTuS 97 Bielef./Jöll.29:33
Frankfurter HCVfL Oldenburg II26:29
SV Henstedt-UlzburgTV Hann.-Badenstedt30:28
Buxtehuder SV IITSV Altenholz21:28
SV TodesfeldeSV GW Schwerin30:29

Die aktuelle Tabelle

1VfL Oldenburg II6:091:7714
2TuS 97 Bielef./Jöll.5:186:815
3TSV Altenholz4:058:499
4SV Todesfelde4:064:622
5SV GW Schwerin3:383:812
6SC SFN Vechta2:496:98-2
7SV Henstedt-Ulzburg2:484:91-7
8Buxtehuder SV II2:481:92-11
9HSG Blomb.-Lippe II0:230:31-1
10TSV Nord Harrislee0:225:29-4
11TV Hann.-Badenstedt0:461:64-3
12Frankfurter HC0:452:56-4

Bildquellen

  • Svenja Dornseiffer SVHU: Lobeca/Ralf Homburg
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