Comebacker macht den Unterschied – Auch Holstein Kiel kann die Hertha nicht stoppen

Kownacki trifft bei seiner Rückkehr

John Tolkin (Holstein Kiel) im Zweikampf mit Michal Karbownik (Hertha BSC). Foto: Lobeca/Jasper Lorenz

Kiel – Am Sonnabend empfing Holstein Kiel die Alte Dame aus Berlin zum 14. Spieltag in der 2. Bundesliga. Mit vier Siegen in Folge reiste die Hertha an die Förde, wo sie sich nach einer ausgeglichenen Partie dank eines Jokers ebenfalls knapp mit 1:0 (0:0) durchsetzte.

Wenig Los

Das Duell spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen beider Mannschaften ab, Aufreger waren Mangelware. In der Anfangsphase versuchte es Bernhardsson (11.) aus 40 Metern, verfehlte nur knapp. Im direkten Gegenzug kam Cuisance (12.) halbrechts im Strafraum zum Abschluss. Er setzte die Kugel knapp am linken Kreuzeck vorbei. Die größte Möglichkeit des ersten Durchgangs hatte ebenfalls die Hertha. Eine verlängerte Ecke landete bei Schuler (26.), dessen unkontrollierter Abschluss auf der Linie geblockt wurde. Auch der Nachschuss von Seguin (26.) aus kurzer Distanz blieb an einem Kieler hängen.

Rückkehr wie gemalt

Halbzeit zwei bot den Zuschauern im Holstein-Stadion schließlich noch weniger Highlights als der erste Spielabschnitt. Es dauerte bis zur 75. Minute, bis der Ball zum ersten Mal im Netz zappelte. Reese fand mit einer gefühlvollen Flanke am zweiten Pfosten Dawid Kownacki (75.), der nach zweimonatiger Verletzungspause nicht nur sein Comeback gab, sondern auch zum goldenen Treffer der Partie einnickte. Es blieb beim 1:0 für die Gäste.

Jubel bei Hertha BSC über die Führung. Foto: Lobeca/Jasper Lorenz

„Es ist sehr enttäuschend“

Holstein-Coach Marcel Rapp zeigte sich enttäuscht: „Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen als in Kaiserslautern. Das ist uns gelungen. Man hat wieder das Holstein Kiel gesehen mit dem Engagement, was man kennt. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben zwei gute Chancen, wo wir in Führung gehen können. Dann war es ausgeglichen gegen eine Mannschaft in Top-Verfassung. Meine Jungs haben ordentlich verteidigt, aber nicht viele Chancen gehabt. Im Moment ist es so, dass die Bälle nicht reingehen, sondern immer ein Fuß dazwischen ist. Es ist sehr enttäuschend für uns das Ergebnis und es macht die Situation auch nicht leichter. Grundsätzlich war es aber ein Schritt nach vorne.“

Der 14. Spieltag (28. – 30.11.2025)

Hannover – Karlsruhe 3:0
Schalke – Paderborn 2:1
Kiel – Hertha 0:1
Fürth – Bochum 0:3
Braunschweig – Kaiserslautern 2:0
Magdeburg – Nürnberg 3:0
Elversberg – Darmstadt (So., 13.30 Uhr)
Bielefeld – Münster
Dresden – Düsseldorf

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Die Tabelle

1.FC Schalke 041418 : 831
2.SC Paderborn 071421 : 1429
3.Hannover 961427 : 1827
4.SV Elversberg1327 : 1326
5.Hertha BSC1417 : 1026
6.SV Darmstadt 981323 : 1325
7.1. FC Kaiserslautern1424 : 1723
8.Karlsruher SC1421 : 2421
9.1. FC Nürnberg1415 : 1918
10.DSC Arminia Bielefeld1325 : 2017
11.VfL Bochum 18481420 : 2016
12.Holstein Kiel1414 : 1715
13.SC Preußen Münster1317 : 2115
14.Fortuna Düsseldorf1312 : 2114
15.Eintracht Braunschweig1414 : 2513
16.SpVgg Greuther Fürth1420 : 3713
17.SG Dynamo Dresden1318 : 2510
18.1. FC Magdeburg1413 : 2410

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Bildquellen

  • Hertha BSC: Lobeca/Jasper Lorenz
  • Tolkin: Lobeca/Jasper Lorenz
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