
Algorfa – Holstein Kiel hat sein Wintertrainingslager in Algorfa erfolgreich abgeschlossen. Die Störche schlugen in einem Testspiel am siebten Tag Europa-League-Teilnehmer Ferencvaros Budapest. Damit geht es nun zurück in die Heimat, wo es die letzte Woche vor dem anstehenden Jahresauftakt in der 2. Bundesliga zu absolvieren gilt.
Sonnenschein und frohe Botschaft
Der fünfte Tag war geprägt von strahlender Sonne und zwei Einheiten – auf und neben dem Platz. Nach dem Frühstück ging es für die Störche zunächst in den Kraftraum, wo Gewichte gestemmt wurden und regeneriert wurde. „Ich bin schon echt fertig von den letzten Tagen“, berichtete Magnus Knudsen. Gestärkt vom Mittagessen ging es gegen 15 Uhr dann an die Kugel. Offensive Bewegungsabläufe wurden einstudiert und das Abschlussspiel vor mitgereisten KSV-Anhängern ausgetragen. Diese durften sich schließlich auch über die Bekanntgabe der Verlängerung ihres Kapitäns freuen (HL-SPORTS berichtete).
Fuß auf dem Gas
Tag sechs markierte den Vortag des geplanten zweiten Testspiels, weshalb nur am Vormittag trainiert wurde. Bei erneut gutem Wetter standen Passübungen und Standardsituationen auf dem Programm, geprägt von hohem Tempo auf dem Rasen. Doch nicht nur auf dem Platz wurde es schnell: Am Nachmittag durften die Spieler sich hinsichtlich ihrer Rennfahrerqualitäten messen. Auf der Kartbahn dominierten Adrian Kapralik und Magnus Knudsen, während das Trainerteam auf dem Padel-Court aktiv war.
Der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schwenke, der die Störche mehrere Tage begleitet hatte, beschrieb seine Eindrücke aus dem Trainingslager: „Die Jungs haben hier Top-Bedingungen. Die großartigen Plätze, das tolle Essen und die Hotelanlage sind ideal für eine Mannschaft und sehr gut zum Teambuilding. Es ist eine optimale Gelegenheit, sich hier auf die Rückrunde vorzubereiten.“
Doppelt hält besser
Zum Abschluss des Wintertrainingslagers testete Holstein Kiel an Tag sieben im La Manga Club in der Nähe von Cartagena gegen Ferencvaros Budapest. Das Spiel begann munter, die KSV gab den Ton an und hatte die erste Gelegenheit, als Harres (7.) mit einem Freistoß am gegnerischen Torwart scheiterte. Nach knapp 20 Minuten durfte sich auch Krumrey im Tor der Kieler auszeichnen, als die Ungarn besser hineinfanden und zu einer Doppelchance kamen. Harres (31.) traf schließlich zur Führung – die aufgrund einer Abseitsstellung jedoch einkassiert wurde. Die Antwort des Stürmers: Nur vier Minuten später köpfte Phil Harres (35.) zum 1:0 per Kopf nach einer Flanke von Niehoff ein.
Durchgang begann mit einer gänzlich ausgetauschten Mannschaft aus Ungarn, die die Spielkontrolle übernahm. Nennenswerte Gelegenheiten erspielte sich Ferencvaros jedoch kaum. Schließlich wurde die Begegnung wieder etwas ausgeglichener, bevor der Mann des Tages den Schlusspunkt setzte: Harres (83.) kam nach Lattenschuss von Rosenboom an die Kugel und vollstreckte zum 2:0-Endstand.
„Wir haben es echt gut gemacht, waren gut in den Zweikämpfen und haben ordentlich gekickt. Ich glaube, grundsätzlich sind wir in einer guten Form“, fasste Marcel Rapp das Spiel zusammen. „Ich würde es jetzt nicht so hochhängen, gegen einen Europa-League-Teilnehmer zu gewinnen. Sie hatten schon ein gutes Niveau, sind aber auch erst seit vier Tagen im Training.“
Bildquellen
- Harres: Lobeca/Mascha Holm
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