
Pinneberg – Nachdem der geplante Start in die zweite Saisonhälfte für die VSG Lübeck letztes Wochenende aufgrund der stadtweiten Hallenschließungen ins gefrorene Wasser fiel, geht es endlich wieder los. Am Sonnabend (17. Januar) reist die Mannschaft nach Pinneberg. Dort geht es ab 19 Uhr um wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Wegweisendes Spiel
Die Randhamburger stehen mit drei Zählern und einem Spiel mehr dort, wo die VSG sich zeitnah wiederfinden möchte: Auf einem Nichtabstiegsplatz. „Aufgrund der Tabellensituation ist dieses Spiel natürlich wegweisend. Wir wollen und müssen punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren“, betont Trainer Alex Beitz die Wichtigkeit der Partie. Bis auf Mittelangreifer Birger Pommerenke ist der Kader komplett, auch Diagonalangreifer Malte Ullerich ist nach einer längeren Pause wieder mit dabei. „Das wird uns natürlich helfen, er ist einer der besten Spieler auf seiner Position in der Liga. Aber seine Abwesenheit hat auch gezeigt, dass andere Spieler im Angriff eine große Last tragen können und wir wollen variabler spielen, als das noch in der Hinrunde der Fall war“, so der junge Coach. Im Hinspiel gewannen die Pinneberger klar mit 3:0.
„Wenn wir gut annehmen, gewinnen wir“
Insbesondere im Aufschlag waren sie den Lübeckern überlegen und auch am Sonnabend ist nach Meinung von Außenangreifer Max Lübbe die Annahme das Schlüssel zum Erfolg. „Wenn wir gut annehmen, gewinnen wir. Dann sind wir qualitativ im Angriff einfach eine Macht. Und alle anderen Elemente – also Aufschlag, Block und Abwehr – fallen uns auch leichter, wenn wir uns keine Platte über das eigene Sideout machen müssen“, so der Veteran, für den das Spiel in Pinneberg eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte ist. „Ich mag die Halle sehr, das ist noch so eine richtig urige Turnhalle. Und vielleicht sieht man das ein oder andere bekannte Gesicht“, freut er sich auf die Begegnung mit seiner Vergangenheit.
Bildquellen
- VSG Lübeck: Mirko Rietz/oH
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