
Pinneberg – Im ersten Spiel der Rückrunde verlor die VSG Lübeck mit 0:3 (24:26; 22:25; 12:25) in Pinneberg. Zwei Sätze lang hielt die VSG gut mit, war phasenweise sogar die bessere Mannschaft, doch in den entscheidenden Situationen zeigten die Randhamburger mehr Durchschlagskraft.
„Mental nicht ebenbürtig“
„Im ersten Satz spielen wir vorne weg, nutzen dann jedoch immer wieder unsere Chancen nicht, sind mental einfach nicht ebenbürtig. Der zweite Satz läuft ähnlich. Da müssen wir dran arbeiten, den Glauben wiederfinden, dass wir besser sind als der Gegner“, sagte Kapitän Christoph Menge nach dem Spiel. „Natürlich ist der mentale Aspekt schwer zu trainieren, wir müssen da mehr in die Kommunikation kommen, was wir in engen Spielsituationen brauchen und welche Möglichkeiten wir haben, um den Sack zuzumachen“, so der Veteran. Die widrigen Trainingsbedingungen durch Hallenschließung der Stadt Lübeck Anfang der Woche wollte er nicht als Ausrede gelten lassen.
Wochen der Wahrheit
Im dritten und letzten Satz des Spiels dann Auflösungserscheinungen: Hohe Eigenfehlerquote, keine wirkliche Gegenwehr und ein Schaulaufen der Pinneberger. Die kommenden Wochen werden nun darüber entscheiden, ob der Klassenerhalt im Bereich des Möglichen bleibt. Nächsten Sonnabend wartet die vermeidbar einfachste Aufgabe auf die Lübecker: Der VCO Berlin 2 kommt in die Hansestadt. Die Jugendauswahl ist Tabellenletzter und das Spiel könnte eine gute Gelegenheit bieten, um Selbstvertrauen zu tanken und wieder in die Erfolgsspur zu kommen.
Bildquellen
- VSG bejubelt Punkt: Mirko Rietz/oH
- Schäfer, Friedemann: Mirko Rietz/oH
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