
Norderstedt – Kapitän Moritz Frahm kommt in dieser Saison voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz, Andre Wallenborn gab jüngst sein Karriereende bekannt. Nun geht der nächste Innenverteidiger: Moritz Achtenberg löst seinen Vertrag auf und wird der Eintracht fortan nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ein (zu) weiter Weg
„Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen, weil ich mich im Verein von Anfang an sehr wohl gefühlt habe. Letztlich war der enorme Zeitaufwand durch die langen Fahrten für mich aber nicht dauerhaft machbar. Sicherlich schlichen sich durch die weiten Fahrten von bis zu vier Stunden pro Trainingseinheit auch immer wieder kleine Verletzungen ein“, begründet der bei Oldenburg in Holstein arbeitende und lebende Achtenberg seine Entscheidung. „Die gemeinsame Zeit mit der Mannschaft werde ich sehr vermissen und ich komme sicherlich noch einmal im Edmund-Plambeck-Stadion vorbei.“
Der 27-Jährige kam im Sommer vom SV Todesfelde zur Eintracht, für die er in der laufenden Spielzeit gut 660 Minuten auf dem Feld stand. Dabei gelang ihm ein Tor.
Baustelle Innenverteidigung
Es ist viel los auf der zentralen Position in der hintersten Kette bei den Segebergern, vor allem auf der Abgangsseite. Kürzlich vermeldete man mit Manasse Fionouke aber auch schon Verstärkung. Hinzu kommt die Umstellung auf Viererkette, wodurch grundsätzlich ein Innenverteidiger weniger auf dem Feld benötigt wird. Ob sich in der nächsten Zeit noch mehr auf dieser Position tut, wird sich zeigen.
Bildquellen
- Achtenberg: Lobeca/Roberto Seidel
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