
Hamburg – Hamburg Towers haben sich im BKT EuroCup endlich belohnt. Mit einem kontrollierten 95:87-Erfolg gegen Umana Reyer Venice feierten die Hamburger nicht nur ihren ersten Saisonsieg im Wettbewerb, sondern unterstrichen auch ihre spürbare Entwicklung der vergangenen Wochen. Trotz Personalsorgen behielten die Towers über 40 Minuten die Nerven und bestimmten lange Zeit Rhythmus und Tempo der Partie.
Konzentrierter Start
„Ganz vorn steht, dass wir unglaublich gut auf den Ball aufgepasst haben“, hob Cheftrainer Benka Barloschky hervor. Acht Ballverluste seien sinnbildlich für den Auftritt gewesen. „Unser Ziel war es, das Tempo zu kontrollieren – und das ist uns für die meiste Zeit gelungen.“ Vor allem offensiv überzeugten die Towers früh: „Die erste Hälfte war offensiv die bisher beste der Spielzeit. Wir haben nicht nur gut getroffen, sondern auch immer wieder die richtigen Würfe genommen.“
Hoher Aufwand – endlich Ertrag
Schon der Start setzte ein Ausrufezeichen, als Zacharie Perrin nach 15 Sekunden den ersten Dreier versenkte. Gemeinsam mit Devon Daniels prägte er das Hamburger Spiel, beide erzielten 21 Punkte. „Ich habe versucht, meinem Team so gut es geht zu helfen“, sagte Perrin. „Ich bin sehr stolz auf das Team, denn wir haben einen unglaublichen Job gemacht.“ Daniels ergänzte: „Wir haben gut angefangen, mit unserem Tempo und unserer Energie das Spielgeschehen bestimmt. Wir haben uns genau an den Plan gehalten.“ In der zweiten Hälfte stemmte sich Venedig erwartungsgemäß gegen die drohende Niederlage. „Es war klar, dass sie sich zurückkämpfen werden“, erklärte Barloschky. Umso zufriedener war er mit der Reaktion seines Teams: „Ich bin glücklich, dass wir dagegengehalten haben und nicht in Panik verfallen sind.“ Mit defensiver Disziplin, wichtigen Treffern in der Schlussphase und kühlem Kopf an der Freiwurflinie brachten die Towers den Vorsprung ins Ziel.
Bildquellen
- Perrin: Lobeca/Björn Ole Kehm
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