
Hamburg – Der FC St. Pauli und Dapo Afolayan gehen getrennte Wege. Der 28-jährige Offensivspieler verlässt den Kiez und schließt sich den Blackburn Rovers an. Nach zwei intensiven Jahren am Millerntor endet damit eine Zusammenarbeit, die von Tempo, Mut und wichtigen Momenten geprägt war. Seit seinem Wechsel im Januar 2023 stand Afolayan 93-mal im braun-weißen Trikot auf dem Platz, erzielte 16 Tore und bereitete sieben weitere vor.
Einst ein wichtiger Teil, nun kein Kiezkicker mehr
Untrennbar mit seinem Namen verbunden bleibt der Bundesliga-Aufstieg. Mit entscheidenden Aktionen, Treffern und Vorlagen war Afolayan ein wichtiger Baustein auf dem Weg zurück ins Oberhaus. Der FC St. Pauli verabschiedet einen Spieler, der das Offensivspiel belebt und in entscheidenden Phasen Verantwortung übernommen hat. In dieser Saison musste der Brite des Öfteren Kritik von Coach Alexander Blessin hinnehmen und kam nicht über eine Reservistenrolle hinaus.
Neuer Impuls für die Offensive
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn. Mit Taichi Hara verstärkt der FC St. Pauli seine Offensive um einen international erfahrenen Stürmer. Der 26-Jährige kommt ablösefrei von Kyōto Sanga und bringt einen bemerkenswerten Lebenslauf mit auf den Kiez. In Japan absolvierte Hara 91 Pflichtspiele, erzielte 22 Tore und legte 17 weitere auf. Zuvor sammelte er in Kroatien, Spanien und Belgien wertvolle Erfahrungen im europäischen Fußball, ehe im Sommer 2025 auch das Debüt für die japanische Nationalmannschaft folgte.
Neue Waffe
Sportchef Andreas Bornemann sieht in Hara eine gezielte Ergänzung für den Kader: „Taichi verkörpert mit seinen Fähigkeiten einen Spielertyp, den wir bislang nicht in unserem Kader hatten. Er kann als klassischer Zielspieler eingesetzt werden, bringt aber auch die technischen Voraussetzungen mit, um sich ins Kombinationsspiel einzuschalten.“ Genau diese Mischung soll dem Offensivspiel der Kiezkicker zusätzliche Flexibilität verleihen – und zugleich den nächsten Entwicklungsschritt einleiten.
Bildquellen
- Dapo Afolayan: Lobeca/Andreas Hannig
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