
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau und Torhüter Paul Dreyer gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege. Der 24-Jährige schließt sich bereits zur Rückrunde dem TV Emsdetten an und zieht damit einen ursprünglich für den Sommer geplanten Wechsel vor. Der VfL kommt dem Wunsch des Keepers nach intensiven Gesprächen entgegen.
Luxussituation im Tor
Geschäftsführer Martin Murawski ordnet die Entscheidung sachlich ein: „Wenn ein Spieler mit einem solchen Wunsch auf uns zukommt, prüfen wir detailliert, ob und welche Möglichkeiten wir sehen, um diesem Wunsch zu entsprechen. Wir haben auf der Torhüter-Position aktuell eine Luxussituation und sehen uns auch mit Mark und Nils bestens für die Rückrunde aufgestellt. Deshalb legen wir Paul keine Steine in den Weg.“ Gleichzeitig findet Murawski klare Worte des Dankes: „Ich möchte mich bei Paul im Namen des gesamten VfL für die großartigen gemeinsamen Jahre, viele spektakuläre Paraden und Siege bedanken. Wir wünschen Paul für die sportliche und private Zukunft nur das Beste.“
Große Dankbarkeit
Auch Dreyer selbst fällt der Abschied nicht leicht. „Ich hätte gerne noch die Rückrunde beim VfL gespielt. Die Zeit hier war ein besonderer Abschnitt in meinem Leben und an den Fans und dem Team liegt mir sehr viel“, erklärt der Torhüter. Ausschlaggebend sei für ihn jedoch die sportliche Perspektive gewesen: „Die Entscheidung habe ich aber gefällt, da ich so die Chance bekomme, selber beim Aufstieg von Emsdetten mithelfen zu können und gewissermaßen mein Schicksal selbst in die Hand nehme.“ Sein Dank gilt ausdrücklich auch den Verantwortlichen in Lübeck-Schwartau: „Der Abschied kommt jetzt natürlich sehr spontan und tut mir weh – ich werde die Erlebnisse und die Menschen so schnell nicht vergessen. Ich hoffe, man sieht sich bald wieder.“
Bildquellen
- VfL Lübeck-Schwartau: Lobeca/Felix Schlikis
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