
Lübeck – Nicht mehr lange, dann verwandelt sich die Hansestadt Lübeck zur Hockey-Hochburg in Deutschland. Am 21. und 22. Februar treffen die besten Mannschaften der Altersklasse männliche U16 in der Hanseshalle aufeinander und spielen den Deutschen Meister 2026 aus. Der LBV Phönix geht dabei als guter Gastgeber voran.
Tolle Erinnerungen
Joshua Nnaji ist Soldat, Student und spielt derzeit beim Hamburger Polo Club. 2019 wurde der 23-Jährige bei der deutschen Junioren-Meisterschaft in Lübeck zum besten Keeper gewählt. Der Torwart errinnert sich noch genau: „Es war meine erste deutsche Meisterschaft im Jugendbereich. Absolut gigantisch, es wirkte sehr professionell. Wir haben auch noch halbwegs abgeliefert – es war großartig. Im Vorlauf des Turniers habe ich mir einen Wirbel angebrochen und habe damit auch gespielt. Ich habe mit dem Co-Trainer gewettet, wie wir die Gruppenspiele gewinnen werden. Ich war extrem selbstbewusst und hatte im Prinzip auch recht. Der Award des besten Torwarts war eine Anerkennung auf nationaler Ebene gute Leistungen, das war schon schön.“
Facettenreicher Sport
Zu seinem Werdegang meint er: „Ich bin über meine Mutter zum Hockey gekommen. Sie selbst hat in meinem heimatverein, in Leverkusen, bis zu meinem 14. Lebensjahr die Club-Gastronomie betrieben. Ich war also sehr oft und sehr lange vor Ort und hatte quasi den größten Spielplatz, den man sich als Kind nur vorstellen kann. Es gab immer etwas zu essen, natürlich auch Süßigkeiten. Die Bewegung im Tor macht einfach Bock, ich liebe es Bälle zu halten. Es ist Leidenschaft, taktisches und athletisches Verständnis gepaart.“
Mehr Fans wären schön
Im Hinblick auf das anstehende Turnier sagt der U21-Weltmeister: „Es sollen mehr Fans kommen. Man kann sich das Ganze wirklich sehr, sehr, sehr gut angucken. Die Jungs werden brennen. Jedes Tor, jeder Zweikampf wird umkämpft sein. Ich wünsche den Jungs ganz viel Erfolg. Möge das beste Team gewinnen. Ich wünsche den Torhütern eine gute Leistung, allen Beteiligten viel Spaß und ein cooles Wochenende. Ohne diese ganze Organisation würde das ganze nicht klappen, das muss man auch so klar sagen.“
„Dynamik kann entstehen“
Im Hinblick auf den weiteren Verlauf für die jungen Spieler sagt Nnaji: „Das Turnier kann ein Sprungbrett sein. Man schnuppert erstmalig an richtig coolen Turnieren und es kann eine Dynamik entstehen. Man möchte mehr trainieren, um noch einmal teilnehmen zu können. Natürlich gehört Fleiß und Glück aber auch dazu. Trotzdem sollte man immer auf dem Boden bleiben. Es ist ein krasser Tag, um Hockey kennenzulernen und um die Spieler zu supporten. Je mehr Menschen dort sind, desto mehr Spaß macht es allen Beteiligten.“
Das ganze Interview ist ebenfalls bei RADIO LÜBECK zu hören. Bereits um 10.15 Uhr wurde der Beitrag gesendet. Falls dieser verpasst wurde, läuft das Gespräch auch noch einmal um 14.45 Uhr und um 20.45 Uhr.
Bildquellen
- Hockey: Lobeca/Schlikis
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