Lübeck – Im Testmatch am Dienstag (wir berichteten) gegen den Greifswalder FC (3:1) stand Finn Böhmker im Tor des VfB Lübeck, spielte dort auch durch. Beim nächsten Testspiel am heutigen Sonnabend auf Kunstrasen, Gegner in Wolfsburg (15.30 Uhr/Lupo-Stadion) ist der FSV Schöningen, wird dann ein abgesprochener Wechsel im Kasten stattfinden, steht Phillip Diestel wieder zwischen den Pfosten über neunzig Minuten.
Weiter…
Die Absage für das Wochenende in der Regionalliga Nord, dem Nachholspiel gegen den VfB Oldenburg, kam für den Youngster nicht wirklich überraschend. „Man konnte sich das schon denken, wenn man sich den Platz im Stadion anschaut. Überall ist Schnee und Eis drauf. Klar ist das für uns als Spieler blöd, weil man sich natürlich auf den Termin eingestellt, dementsprechend trainiert hat“, sagt Diestel, hebt aber auch einen positiven Aspekt hervor. „Nun haben wir noch eine Woche länger Zeit, um uns gut vorzubereiten.“
Annehmen…
Zur bisher allgemein herausfordernden Vorbereitung hat der Youngster auch eine Meinung. „Klar sind die Bedingungen nicht optimal. Wir machen aber schon das Beste daraus, sind viel in der Soccerhalle oder im Holmes Place, haben dort gearbeitet. Klar möchte man lieber auf den Platz – aber das Wetter lässt das eben nicht immer zu.“
Geht …
Entspannt bleibt der 19-Jährige trotzdem. „Ich merke persönlich gar nicht so einen großen Unterschied, wenn dann sogar eher einen positiven. Ich bin von der Fitness eher besser, weil wir gerade in solchen Bereichen gearbeitet haben. Es fehlt natürlich aber auch eine gewisse Spielpraxis. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass Fußball so wie Fahrradfahren ist: aber man verlernt das ja nicht.“
Abgesprochen…
Nun darf Diestel heute bekanntlich auf den Platz, ist am Sonnabend gegen den FSV Schöningen dann auch über die volle Spielzeit zunächst gefordert. „Das war so abgesprochen, dass wir nach der Absage in der Regionalliga noch einen Test absolvieren. Finn hat am Dienstag gespielt und ich stehe dann am Wochenende im Tor.“
Bildquellen
- VfB Lübeck: Lobeca/Mascha Holm





