
Kiel – Am kommenden Sonnabend steht für die Regionalliga-Volleyballerinnen der VSG Lübeck eine echte Bewährungsprobe an. Auswärts beim Wiker SV wartet auf das Team von der Trave der aktuelle Tabellenzweite – eine der schwierigsten Aufgaben der Liga. Trotz der klaren Rollenverteilung reisen die Lübeckerinnen mit Rückenwind nach Kiel.
Neue Hoffnung
Die Rückrunde verlief für die VSG bislang deutlich erfolgreicher als die Hinserie. Mit stabileren Leistungen und wichtigen Punktgewinnen hat sich die Mannschaft zuletzt herangekämpft und neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt geschöpft. Dennoch rangiert das Team weiterhin auf dem achten Tabellenplatz und belegt damit den ersten Abstiegsrang. Um sich aus dieser gefährlichen Zone zu befreien, sind auch in den kommenden Spielen weitere Punkte dringend nötig.
Zuletzt personell dünn besetzt
Zuletzt war die personelle Situation allerdings angespannt: Das vergangene Punktspiel bestritt die VSG aufgrund einer Krankheitswelle nicht in Bestbesetzung. Auch in den darauffolgenden beiden Trainingswochen waren die Einheiten personell nur dünn besetzt. Dennoch litt die Trainingsqualität darunter nicht – im Gegenteil, die verbliebenen Spielerinnen nutzten die Einheiten intensiv, um weiter an Abstimmung und Stabilität zu arbeiten. Am vergangenen Wochenende war die VSG spielfrei, was dem Team zusätzliche Zeit zur Regeneration und Vorbereitung auf die anstehende Aufgabe verschaffte.
Geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Konzentration
Mit dem Wiker SV wartet nun ein echtes Schwergewicht. Die Gastgeberinnen spielen eine starke Saison und stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Dennoch will Lübeck an die positiven Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und dem Favoriten mutig entgegentreten. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, hoher Konzentration in Annahme und Abwehr sowie Entschlossenheit im Angriff soll versucht werden, die Wikerinnen möglichst lange unter Druck zu setzen und im Idealfall etwas Zählbares aus Kiel mitzunehmen.
Bildquellen
- Martensen: Lobeca/Wolf Gebhardt
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.


