Höhen und Tiefen des Spiels bescheren Hamburg 5. Niederlage in Folge

Flensburg-Handewitt nutzt Hamburgs Schwächephase gnadenlos aus

Hamburgs Jan-Christian Schmidt (# 42) bekommt die rustikale Abwehr der Flensburger zu spüren
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Barclays-Arena gegen den Tabellendritten, die SG Flensburg-Handewitt, vor 9.713 Zuschauern, nach einem Spiel mit Höhen und Tiefen, am Ende knapp verloren. Damit setzte es für die Hamburger die 5. Niederlage in Folge, was den Kontakt zur oberen Tabellenhälfte abreißen ließ.

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HSV Hamburg – SG Flensburg-Handewitt 35:38 (14:20)

Hamburg erwischte einen guten Start und führte in der 3. Minute mit 2:0 nach einem Siebenmeter von Frederik Bo Andersen und dem Treffer von Moritz Sauter. In dieser Minute fielen weiter drei Treffer, zwei für die SG Flensburg-Handewitt und einer für des HSV Hamburg. Die Gäste übernahmen mit Tempo und zwei weiteren Treffen per Gegenstoß zum 4:3 (5.), nach einem Pfostentreffer und eine Ballverlust der Hamburger, die Führung. Den Hamburgern passierten viele technische Fehler und Ballverluste im Angriff, was die Flensburger gnadenlos bestraften und auf 8:5 (10.) enteilte. Ein vergebener Siebenmeter von Nicolaj Jørgensen und weiterer Fehler ließen Flensburg auf 12:7 (16.) enteilen, was Trainer Torsten Jansen zur Auszeit zwang.
Trotz der Auszeit fand Hamburg nicht zurück ins Spiel gegen eine aggressive Abwehr der Flensburger. So gerieten die Hanseaten schnell mit 9:16 (21.) in Rückstand. In die Halbzeit ging es mit einem deutlichen 14:20-Rückstand.

Die zweite Hälfte startete mit einem offenen Schlagabtausch, so hieß es 16:23 (35.) und der höchste Rückstand der ersten Halbzeit war wieder durch die Flensburger hergestellt. Mit einem verwandelten Siebenmeter durch Bo Andersen blies Hamburg zur Aufholjagd, der in dieser Phase weitere zwei Tore besteuerte. Niklas Weller und Jacob Lassen vervollständigten den 6:0-Lauf der Hamburger zum 22:23 (40.), trotz zwischenzeitlicher Auszeit von Flensburg. Jetzt wurde es in der mit 9.713 Zuschauern gut besuchten Barclays-Arena wieder laut und Hamburg war zurück im Spiel. Nach dem 25:26 (44.) schlichen sich wieder kleine Fehler und Ballverluste beim HSV Hamburg ein, die die Gäste wieder zu ihrem Vorteil nutzten und vorentscheidend auf 31:26 (50.) davonzogen. In der Folgezeit fiel die endgültige Entscheidung. Auch wenn die Hanseaten nach dem 30:37 (57.) noch einmal zum 35:38-Endstand verkürzten, nahm die SG Flensburg-Handewitt beide Punkte aus Hamburg mit.
Für den Handball Sport Verein Hamburg war dieses die 5. Niederlage in Folge und am kommenden Sonntag kommt die MT Melsungen nach Hamburg.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Mohamed El Tayar, Robin Haug – Toma Gadza, Oliver Norlyk (2), Elias Kofler, Jacob Lassen (6), Nicolaj Jørgensen (8/1), Niklas Weller (2), Kaj Geenen, Frederik Bo Andersen (7/3), Einar Olafsson, Moritz Sauter (5), Jan-Christian Schmidt (1), Casper Ulrich Mortensen (4/2)

Bildquellen

  • Jan-Christian Schmidt -42- HSVH: Lobeca/Ralf Homburg
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