LBV Phönix: Klassenerhalt bei den Großen, Fokus auf der Jugend

Das große Wochenende rückt näher

Aufregung bei LBV Phönix. Foto: Daniel Tomann-Eickhoff/oH

Lübeck – Sportlich haben die Damen des LBV Phönix am vergangenen Wochenende geliefert: Mit einem Erfolg beim Club zur Vahr wurde der Klassenerhalt in der Regionalliga Nord gesichert. Doch bei aller Freude über den Ligaverbleib richtet sich der Blick im Verein aktuell vor allem auf die Jugend – und auf die anstehende Deutsche Meisterschaft der U16 in der Hansehalle.

Jugend auf dem Vormarsch

Die Entwicklung im Nachwuchsbereich ist deutlich sichtbar. Seit Einführung eines sportlichen Leistungskonzepts vor rund fünf Jahren habe sich die Struktur spürbar verändert. Wo früher vor allem Verbands- und Oberligateams spielten, stehen inzwischen mehrere Mannschaften in der Oberliga und Regionalliga. „Allein in dieser Hallensaison qualifizierten sich zwei Mädchen-Regionalligateams für die Zwischenrunde, dazu kommen drei Jungenteams in der Oberliga, die den nächsten Schritt gegangen sind. Besonders der Einzug der weiblichen U14 in die Zwischenrunde – als Vorstufe zur Deutschen Meisterschaft – gilt als starkes Signal.“ „Es ist spannend zu sehen, wie die Entwicklung Früchte trägt“, sagt Greta Lierhaus. Die Kapitänin der 1. Damen, Stella Schön, ergänzt: „Ohne Ehrenamt würde außerhalb der Top-Standorte kaum etwas funktionieren.“

Emotionale Erinnerungen an große Turniere

Schön war selbst als Jugendspielerin bei zwei nordostdeutschen Meisterschaften dabei. „Das war ein absolutes Highlight“, erinnert sie sich. Spiele gegen Top-Teams, mitgereiste Fans, volle Tribünen – genau diese Erfahrungen prägen junge Sportlerinnen und Sportler nachhaltig. Eine Deutsche Meisterschaft sei unabhängig von der Sportart immer etwas Besonderes: „Hier erlebt man Disziplin auf Top-Niveau – ob als Spieler oder Zuschauer.“

„Die Mädels haben das überragend gemeistert“

Der jüngste Regionalliga-Erfolg der Damen fügt sich in dieses Gesamtbild ein. Trainer Christian Bremer schildert die Partie gegen den Club zur Vahr als mental anspruchsvoll. „Beide Mannschaften wussten, was auf dem Spiel steht. Meine Mädels sind damit deutlich besser umgegangen.“ Nach einer 3:1-Führung wurde es noch einmal eng, Vahr verkürzte und erhöhte mit herausgenommener Torhüterin den Druck. „Das war auch für den Kopf anstrengend“, so Bremer. Doch sein Team blieb stabil – und setzte mit einem Treffer ins leere Tor den entscheidenden „Lucky Punch“. „Dann hieß es nur noch feiern.“

Wie genau der Coach das Spiel wahrgenommen hat und welche Aspekte Schön und Lierhaus besonders im Jugendbereich herausheben? Die Antworten gibt es bei RADIO LÜBECK: Dort wurde das Interview bereits ausgestrahlt, läuft im Laufe des Tages allerdings noch zweimal.

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  • : Daniel Tomann-Eickhoff/oH
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