
Lübeck – Mit gerade einmal 17 Jahren engagiert sich Jasper Brand als Nachwuchstrainer beim LBV Phönix – einem Verein, den er seit 2013 sein sportliches Zuhause nennt. Sein Engagement brachte ihm einen Platz auf der „TrainerBank 2026“ von der gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck. Im Gespräch mit HL-SPORTS erzählt er, was ihn am Trainersein begeistert, welche Ziele er verfolgt und was ihm in seiner täglichen Arbeit besonders wichtig ist.
Was fasziniert dich am Trainersein am meisten?
Jasper begeistert, wenn sich Trainingsinhalte im Spiel zeigen und Entwicklungen nach nur einigen Trainings schon zu spüren sind. Außerdem möchte er den Kindern ein gutes Vorbild sein und seine Erfahrungen mit in das Training einzubauen. „Seit 2013 ist der LBV Phönix mein sportliches Zuhause, und ich verbringe am liebsten Zeit auf dem Platz – ich könnte dort ewig sein, ob als Spieler oder Trainer“, stellt er klar.
Welche Ziele hast du als Trainer in der kürzeren und längeren Zukunft?
„Nach den Osterferien beginnt die Feldhockeysaison. Hallenhockey und Feldhockey sind zwei sehr unterschiedliche Hockey Spielarten. Dieser Übergang wird häufig unterschätzt. Deswegen ist mir wichtig, eine gute Atmosphäre im Team zu schaffen, um den Übergang zu vereinfachen und gut in die Saison zu starten“, sagt der junge Coach. Langfristig wolle er Kinder und Jugendliche für Hockey begeistern und somit guten Nachwuchs für die Zukunft des Vereins schaffen. Dazu möchte er seine B‑Trainer‑Lizenz erwerben, um noch professioneller zu coachen.
Was erhoffst du dir von der Trainerbank?
Jasper wünscht sich im Zuge der Trainerbank einen „fachlichen Austausch, Mentoring und konkrete Impulse für meine Trainings. Für mich ist es besonders wichtig, mich sowohl persönlich, als auch als Trainer weiterzubilden um mein Kenntnis im Bereich Coaching auszubauen. Zudem erhoffe ich mir mehr Trainerkontakte in Lübeck, was mir einen hilfreichen Austausch vereinfachen würde.“
Was bedeutet es für dich, Teil der Trainerbank zu sein?
Bei der Trainerbank dabei zu sein, weiß der 17-Jährige zu schätzen: „Ich fühle mich geehrt, Teil eines Netzwerks zu sein, das Trainerarbeit stärkt und fördert. Ich bringe Praxis aus der Arbeit mit mU8, wU8, wu10 und mU12 ein und nehme Struktur, Methoden und neue Perspektiven mit zurück auf den Platz.“
Welche Art von Trainer bist du?
„Ich arbeite klar und strukturiert: konsequent bei Basics, Technik und Disziplin, zugleich offen für Fehler als Lernchancen. Ein humorvolles, offenes Miteinander ist mir wichtig; ich möchte Entwicklungen sehen und erwarte, dass sich die Spielerinnen und Spieler ernsthaft einbringen. Super wichtig ist es für mich, ein gutes und respektvolles Verhältnis zu haben – das hilft beim Coachen“, so Jasper.
Welche Erfolge hast du bereits gefeiert?
Trotz seines jungen Alters hat Jasper Brand auch bereits erste Erfolge feiern dürfen: „Als Trainer freue ich mich über den „Rote Eulen Cup“-Sieg mit der wU10 beim UHC vor meinem Auslandsaufenthalt in Neuseeland. Außerdem hat meine mu12 grad eine super Saison in der Regionalliga hingelegt und konnte bei zahlreichen Spielen auf Top-Niveau mit den besten Hamburger Mannschaften mitspielen. Auch die Niederlagen haben sie gut verarbeitet und sich immer wieder gut sammeln können- das ist bei mehreren Spielen an einem Spieltag nicht selbstverständlich.“
Bildquellen
- Brand Trainer: privat
- Jasper Brand: privat
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