
Lübeck – In der Hansestadt nimmt die Idee eines vereinsübergreifenden Nachwuchsleistungszentrums im Handball konkrete Formen an. Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Verwaltung und Politik arbeiten gemeinsam an der Umsetzung. Als Standort ist die ehemalige Betriebssporthalle der Stadtwerke Lübeck in Vorwerk vorgesehen, die künftig dauerhaft für den leistungsorientierten Jugendhandball genutzt werden soll.
Nach Angaben der Beteiligten wurde in den vergangenen Monaten intensiv an dem Projekt gearbeitet. „Wir haben lange gemeinsam daran gearbeitet, viele Gespräche geführt – jetzt geht es in die Umsetzung“, erklärt Jörn Puhle, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Die Stadt treibt die Entwicklung voran, und wir bringen uns konstruktiv ein. Unser Ziel ist es, tragfähige Lösungen zu schaffen, die sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport zugutekommen.“
Die Halle war bereits vor der Corona-Pandemie regelmäßig Trainingsort für Nachwuchsmannschaften. Künftig soll sie als zentrales Leistungszentrum etabliert werden. „Die Jugendteams können künftig vor allem in der Stadtwerkehalle trainieren. Dadurch werden an anderen Standorten Hallenzeiten frei – ein echter Gewinn für den gesamten Vereinssport“, so Puhle.
Aus Sicht der SPD-Fraktion ergänzen sich Nachwuchs-, Breiten- und Spitzensport gegenseitig. „Diese drei Sportfelder gehen am besten Hand in Hand. Wer den Nachwuchs fördert, stärkt den Breitensport – und schafft die Basis für Spitzenleistungen“, betont Puhle.
Mit dem Projekt soll die Handballförderung in Lübeck strukturell weiterentwickelt und die Position der Stadt im Nachwuchsbereich gestärkt werden.
Bildquellen
- lobeca_204593_felix_schlikis_20250316: Lobeca/Felix Schlikis
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?
Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.








