Bargteheide lässt keinen Zweifel aufkommen – Zweikampf an der Spitze geht weiter

Sülfeld mit Sieg im Kellerduell lässt Fünkchen Hoffnung weiter glimmen

Haupttorschützin des TSV Bargteheide im Anflug zum Torerfolg
Foto: Heiko Klemann

Lübeck – In der Oberliga Schleswig-Holstein (OL-SH) der Frauen hat der TSV Bargteheide seine Spitzenposition gegenüber dem Suchsdorfer SV als Schlusslicht eindrucksvoll verteidigt und ließ weiterhin keinen Zweifel daran, dass der Zweikampf an der Spitze weiter geht. Im ultimativen Kellerduell setzte sich der SV Sülfeld vor heimischer Kulisse gegen den TuS Aumühle-Wohltorf durch und ließ damit das Fünkchen Hoffnung am Klimmen. Die Zweite des ATSV Stockelsdorf war nur Zaungast.

In welche Richtung geht es in dieser Saison noch für den VfB Lübeck und den 1. FC Phönix Lübeck?

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TSV Bargteheide – Suchsdorfer SV 35:22 (20:9)

Der Spitzenreiter zeigte von Beginn an, wer die Halle als Sieger verlassen wollte, so hieß es bereits in der 14. Minute 10:2 für die Mannschaft von Trainer Andreas Frank. Zur Pause beim 20:9 gab es klare Verhältnisse. Dieses war auch das Ergebnis konzentrierte Abwehrarbeit.
Die Dominanz hielt der TSV auch in der zweiten Hälfte aufrecht und Trainer Frank ließ fleißig rotieren, ohne dass es zu einem Bruch in der Mannschaft kam. Am Ende wurde mit dem deutlichen 35:22-Erfolg die Tabellenspitze souverän verteidigt.
„Wir wollten den Gegner nicht unterschätzten, da Suchsdorf uns im Hinspiel zahlreiche Probleme bereitet hatte. Wir legten in der Abwehr und im Angriff bereits in der 1. Halbzeit den Grundstein für den Sieg. Auch wenn wir in der 2. Halbzeit etwas nachgelassen haben, bin ich sehr zufrieden über die Performance des gesamten Teams“, so ein zufriedener Trainer Frank.

Torschützinnen des TSV Bargteheide
Liv Klemann (9), Jette Schwerdt (6), Lilly Frank (5), Karoline Koch (4), Jana Dombrowski und Laureen Bruhns (je 3), Jette-Sophie Harms und Inga Lutschak (je 2), Sina Hallmann (1)

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VfB Lübeck

SV Sülfeld – TuS Aumühle-Wohltorf 31:28 (13:14)

Einen Traumstart erwischte der TuS Aumühle-Wohltorf, der in der Defensive Beton anrührte und in der Offensive passte alles. So lag der TuS in der 13. Minute mit 11:1 in Front, was auch eine zwischenzeitliche Auszeit der Gastgeberinnen nicht verhinderte. Plötzlich bekamen die Sülfelderinnen den Zugriff und kämpften sich Tor um Tor heran, dass es lediglich noch mit einem 13:14 in die Pause ging.
Nach Wiederbeginn glich Sülfeld aus, doch nach dem 16:16 (37.) riss erneut der Faden und die Gäste nutzten diese Schwächephase, um sich auf 23:18 (44.) abzusetzen. Der SVS zog sich aus diesem Loch der Torflaute heraus und war beim 24:25 (50.) wieder in Schlagdistanz, als es in die Crunchtime ging. Mit einem 4:1-Lauf übernahmen die Gastgeberinnen die Führung mit 28:26 (56.). Trotz Auszeit des TuS behielt die Mannschaft um das Trainergespann Maik Iwastschenko und Marcel Reimers die Nerven in der Endphase und brachte einen wichtigen 31:28-Erfolg ins Ziel.
„Das Spiel war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Als wir mit 1:11 hinten lagen, sah es eher nicht positiv für uns aus. Doch die Mädels haben eine sehr starke Moral gezeigt und sich herangekämpft bis zur Halbzeit“, zeigte sich Sülfelds Trainer Reimers letztendlich zufrieden. „In der zweiten Halbzeit haben wir wieder kurzfristig unseren Faden verloren und lagen erneut mit fünf Toren hinten. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und alle haben sich gegenseitig motiviert und haben zwei Punkte festgehalten.“
Fazit im Abstiegskampf: Der SV Sülfeld liegt – trotz des Sieges – allerdings bei sechs ausstehenden Spielen noch sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück, was noch ein weiter Weg ist bei dem Restprogramm. Für den TuS Aumühle-Wohltorf, bei acht Punkten Rückstand bei ebenfalls sechs ausstehenden Spielen wird das rettende Ufer wohl schon in kaum erreichbare Entfernung gerückt sein.

Der SV Sülfeld erhält letzte Anweisungen in der Auszeit
Foto: SV Sülfeld/Tim Kierdorf

Torschützinnen des SV Sülfeld
Anni Knutzen (10), Annabell Hahn (8), Julia Studt (5), Rika Jeschke und Laura Martens (je 3), Rieke Hornig und Anna Steputat (je 1)

Torschützinnen des TuS Aumühle-Wohltorf
Lilly Petersen (9), Sina Winter (5), Sophia Nigbur, Lina Thies und Sina Baumgarten (je 3), Catharina Kafke, Fiona Repky, Lina Wöhlert, Sophie Kageneck und Joy Peters (je 1)

Alle Spiele der Oberliga Schleswig-Holstein

TSV BargteheideSuchsdorfer SV35:22
SV SülfeldTuS Aumühle-Wohltorf31:28

Die aktuelle Tabelle

1TSV Bargteheide26:6486:40185
2DHK Flensborg23:5438:35979
3SG WIFT Neumünster19:13395:38411
4HSG Kremp./Münsterd.18:10437:38651
5ATSV Stockelsdorf II18:10360:3537
6TSV Nord Harrislee II17:15422:39824
7HSG FoNA16:14389:396-7
8HSG H. Kiel/Kronsh.15:17428:39632
9IF Stjernen Flensborg14:18418:421-3
10SV Sülfeld8:24386:465-79
11TuS Aumühle-Wohlt.6:26404:499-95
12Suchsdorfer SV4:26357:462-105

Bildquellen

  • Liv Klemann TSV Bargteheide: Heiko Klemann
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