
Lübeck – Mit dem VfB Lübeck und 1. FC Phönix gibt es bereits zwei Regionalligisten in der Region. Mit dem SV Todesfelde könnte ein dritter Verein im Sommer 2026 dazustoßen. So die Kreis-Segeberger sich als aktueller Tabellenführer behaupten, auch die Klippe Aufstiegsrunde nehmen und andere Anforderungen stemmen. Die Möglichkeit, die Regionalliga erneut nach Todesfelde zu holen, ist für „Tofe“ offensichtlich keine kurzfristige sportliche Gelegenheit, sondern eine strategische Frage für die Zukunft des Vereins. Die vergangenen Monate haben die Verantwortlichen um Heiko Spiering (Geschäftsführer Vorstand Fußball) bewusst genutzt, um genau diese Perspektive vorzubereiten. Vor alem mit klarem Blick auf das, was sportlich möglich und strukturell notwendig ist.
Zusammenfassung
Die Mannschaft des SVT hat in dieser Saison jedenfalls schon Außergewöhnliches geleistet, sich stark positioniert im sportlichen Bereich: Tabellenführer der Oberliga, Halbfinale im Landespokal, eine klare Perspektive auf den direkten Wiederaufstieg. Die vergangene Saison hat den Verantwortlichen an der Dorfstraße aber auch Dinge deutlich aufgezeigt. „Sportliche Qualität allein reicht nicht. Wer sich in Liga vier behaupten will, braucht stabile Strukturen und eine gesicherte wirtschaftliche Basis. Unser Anspruch ist klar: Wenn wir den Schritt gehen, dann mit dem Ziel, uns dort nachhaltig zu etablieren. In den vergangenen Monaten haben wir intern zentrale Weichen gestellt. Verantwortlichkeiten wurden geschärft, Abläufe optimiert und personelle Entscheidungen bewusst getroffen. Die Frage war immer: Was braucht der SV Todesfelde, um Regionalliga dauerhaft tragen zu können? Wir haben die letzten Monate intensiv genutzt, um die richtigen Voraussetzungen zu schaffen. Regionalliga ist für uns kein kurzfristiges Projekt, sondern eine bewusste Entwicklungsentscheidung für den gesamten Verein. Ein wichtiger Baustein ist unser Joda-Sportpark. Wir haben ihn zu einem echten Schmuckstück entwickelt. Jetzt geht es darum, ihn noch konsequenter in unsere Gesamtstrategie einzubinden: infrastrukturell, sportlich und wirtschaftlich. Mehr Vereinsaktivitäten, mehr Identifikation mit dem Standort und daraus resultierend eine stärkere wirtschaftliche Basis. Das ist der Ansatz„, heißt es vom Verein. Weitere Infos mit Blick auf konkrete Maßnahmen sind bereits in Todesfelde auf den Weg gebracht worden.
- ein Platzpatenschaftsprojekt mit langfristiger Perspektive
- die Planung eines Laufevents als zusätzliche Aktivierungsmaßnahme
- weitere Initiativen, die man zeitnah den Mitgliedern, Fans und Unterstützern vorstellen werde
Wirtschaftlichkeit ein Schlüssel
Dazu sagt der Oberligist: „Entscheidend ist die wirtschaftliche Absicherung. Regionalliga ist finanziell anspruchsvoll. Deshalb werden wir diesen Schritt nur gehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und der Gesamtverein stabil bleibt. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, viele Unternehmen nachhaltig an den SV Todesfelde zu binden. Mit nahezu allen Partnern haben wir intensive Gespräche geführt und freuen uns, den gemeinsamen Weg fortzusetzen. Die wirtschaftliche Stabilität ist der entscheidende Schlüssel. Wir werden diesen Schritt nur gehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und der Gesamtverein dauerhaft abgesichert ist.”
Deutlich
Heiko Spiering (Geschäftsführer Vorstand Fußball) bringt alles noch einmal auf den Punkt und wird deutlich: „Es wird keine Entscheidung aus Euphorie geben. Nur wenn Sport, Struktur und Wirtschaftlichkeit zusammenpassen, gehen wir diesen Schritt.“
Bildquellen
- SVT, Tribüne: sr
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