
Kiel – Es ist viel los in der aktuellen Woche bei Holstein Kiel. Das Ende der Rapp-Ära, die Rückkehr von Tim Walter und nun steht die nächste Herausforderung vor der Tür. Im ersten Spiel in der 2. Bundesliga seit Trainerwechsel ist die SV Elversberg zu Gast. Das Duell beginnt am Sonnabend um 13 Uhr im Holstein-Stadion.
Wenig spricht für Holstein
Die Gäste liegen momentan nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz, während Holstein Kiel als Tabellenvierzehnter mit zwei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsrang nach unten gucken muss. Fünf sieglose Spiele in Serie sprechen eine deutliche Sprache bei den Störchen. Die Saarländer reisen mit der Maximalausbeute aus den vergangenen beiden Partien in den Norden. Das Hinspiel entschied die SVE mit 1:0 für sich.
Erleichterter Einstieg
Der erste Tag beim neuen alten Arbeitgeber verlief für Walter „sehr positiv. So wie ich es vorgefunden habe, hat sich hier sehr, sehr viel verändert – nicht nur bei mir selbst, sondern auch insgesamt im Umfeld. Vieles ist gleich geblieben, einiges hat sich weiterentwickelt. Natürlich sind ein paar neue Spieler dabei, die ich noch nicht kenne, aber die Verantwortlichen kenne ich seit sehr langer Zeit, das hat mir den Einstieg deutlich erleichtert. Und auch der erste Eindruck von der Mannschaft ist insgesamt sehr positiv.“
„Das Ganze wieder in ruhigere Fahrwasser bringen“
Lange ist der neue Coach noch nicht da, deshalb ist klar: „In drei Tagen kann man natürlich nicht alles verändern – und ich habe auch vieles Positives vorgefunden. Die Mannschaft ist fit, die Laufwerte sind intensiv, im Sprintbereich sind die Jungs sehr gut. Was wir noch verbessern müssen, ist die Steuerung: die Intensität zum richtigen Zeitpunkt abzurufen. Das wird in den kommenden Wochen ein klarer Auftrag sein, um das Ganze wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen.“
Gute Voraussetzungen
„Die Voraussetzungen sind insgesamt sehr gut. Die Jungs bringen viel Elan, Engagement und Energie mit, nehmen die Impulse auf, und daraus entsteht eine gute Synergie. Das passt so weit wirklich gut. Man kann jetzt keine Wunderdinge erwarten. Es geht jetzt darum, eine positive Energie auszustrahlen, den Spielern Freude am Spiel zu vermitteln und ihnen den Mut zu geben, den sie im Training zeigen, diesen auch im Spiel auf den Platz zu bringen“, gibt Walter die Richtung vor.
Der 24. Spieltag (27.2.-1.3.2026)
Düsseldorf – Bochum (Fr., 18.30 Uhr)
Dresden – Darmstadt
Kiel – Elversberg (Sa., 13 Uhr)
Kaiserslautern – Paderborn
Bielefeld – Hannover
Fürth – Schalke (20.30 Uhr)
Magdeburg – Karlsruhe (So., 13.30 Uhr)
Hertha – Nürnberg
Braunschweig – Münster
Die Tabelle
| 1. | FC Schalke 04 | 23 | 33 : 20 | 46 |
| 2. | SV Darmstadt 98 | 23 | 44 : 25 | 45 |
| 3. | SV Elversberg | 23 | 42 : 25 | 44 |
| 4. | SC Paderborn 07 | 23 | 38 : 26 | 43 |
| 5. | Hannover 96 | 23 | 41 : 30 | 42 |
| 6. | 1. FC Kaiserslautern | 23 | 39 : 33 | 37 |
| 7. | Hertha BSC | 23 | 32 : 28 | 34 |
| 8. | 1. FC Nürnberg | 23 | 30 : 32 | 30 |
| 9. | Karlsruher SC | 23 | 34 : 43 | 30 |
| 10. | VfL Bochum 1848 | 23 | 31 : 28 | 29 |
| 11. | DSC Arminia Bielefeld | 23 | 36 : 32 | 27 |
| 12. | Fortuna Düsseldorf | 23 | 21 : 33 | 25 |
| 13. | Eintracht Braunschweig | 23 | 26 : 40 | 25 |
| 14. | Holstein Kiel | 23 | 28 : 34 | 24 |
| 15. | SC Preußen Münster | 23 | 27 : 35 | 23 |
| 16. | 1. FC Magdeburg | 23 | 34 : 44 | 23 |
| 17. | SG Dynamo Dresden | 23 | 32 : 40 | 22 |
| 18. | SpVgg Greuther Fürth | 23 | 34 : 54 | 22 |
Bildquellen
- Holstein Kiel: Lobeca/Mascha Holm
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