Lübeck – Am Sonnabend durfte der VfB Lübeck nach 84 Tagen endlich wieder in der Regionalliga Nord ran, bestritt sein erstes Pflichtspiel in 2026 bei Hannover 96 II. Dieses endete, im Hinspiel gewannen die Grün-Weißen dank eines späten Treffers noch mit 1:0, mit einem 0:2 (0:1) aus Sicht der Gäste aus Schleswig-Holstein nicht wirklich optimal. Bereits nach acht Spielminuten lief das Team von Coach Guerino Capretti einem Rückstand hinterher. In Abschnitt zwei legten die Niedersachsen, erneut in der Anfangsviertelstunde, die zweite Bude nach. Das reichte für einen Heimsieg der 96er.
Personal
Luca Menke, der am Freitag nach erlittenem Mittelhandbruch erfolgreich operiert wurde, stand ebenso nicht zur Verfügung wie Ramiz Demir (muskuläre Probleme), Bjarne Pfundheller (Knieprellung) und Ware Pakia (im Aufbautraining). Im Tor der Lübecker stand Finn Böhmker, in der Starformation mit Yusuf Wardak im Offensivbereich und Gianluca Pelzer in der Innenverteidigung zwei Winterpausenzugänge, beziehungsweise Leihgaben.
Einschätzung
Unabhängig davon wer auf dem Platz stand, am Ende war man sich beim VfB Lübeck sicherlich einig, dass man im Eilenriedestadion nicht das Optimum aus den eigenen Möglichkeiten geholt hat, es durchaus Luft nach oben gibt. „Es war auf einem tiefen Platz ein Spiel, wie man es erwarten musste. Es gab einfachen Fußball, meistens mit langen Bällen auf beiden Seiten, viele Zweikämpfe um zweite Bälle. Insgesamt ein Spiel, das in weiten Teil auf Augenhöhe war. Den Unterschied gemacht hat die Effektivität und die Chancenverwertung. Wir haben mit Sicherheit aus unseren Chancen kein Tor generieren können. Hannover war bei den Möglichkeiten einfach effektiver, bei den beiden Toren die sie erzielt haben. Dann verlierst du halt so ein Spiel. Ich glaube trotzdem von der Leistung war es kein schlechtes Auswärtsspiel von uns. Aber wenn man etwas mitnehmen will, dann muss man aus den Chancen, die man bekommt, auch zum Tor kommen.“
Bildquellen
- VfB Lübeck: Lobeca/Lamprecht
