
Hamburg – Der Hamburger SV ist in der Bundesliga wieder mitten im Abstiegskampf. Nach guten Ergebnissen zum Jahresauftakt gab es zuletzt gegen RB Leipzig und Bayer Leverkusen knappe Niederlagen. Beide Top-Clubs sind noch ein Regal zu hoch für den Aufsteiger. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nach der bereinigen Tabelle vier Punkte. Der FC St. Pauli wäre derzeit gerettet, steht einen Zähler vor Werder Bremen, die – würde es bis Saisonende so bleiben – gegen den Drittplatzierten der 2. Liga um den Klassenerhalt spielen würden. Der Gegner wäre momentan Darmstadt 98.
Wie sieht das Restprogramm der beiden Hamburger Clubs aus?
Auf den HSV wartet in den kommenden Wochen ein anspruchsvolles Restprogramm. Am Sonnabend (7.3., 15.30 Uhr) gastieren die Rothosen zunächst beim Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg, ehe eine Woche später der 1. FC Köln mit zwei Punkten Rückstand in der Tabelle im Volksparkstadion zu Gast ist (14.3., 18.30 Uhr). Danach folgt das nächste Top-Spiel: Am 21. März muss der HSV auswärts beim derzeitigen Zweiten Borussia Dortmund antreten. Auch im April bleibt der Spielplan anspruchsvoll. Zunächst empfängt Hamburg den FC Augsburg (9.), anschließend stehen Auswärtsspiele beim VfB Stuttgart (4.) und im Nord-Derby bei Werder Bremen (16.) auf dem Programm. Danach geht es mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (3.) weiter, bevor der HSV bei Eintracht Frankfurt (7.) antreten muss. Zum Saisonfinale wartet ebenfalls noch einmal ein intensives Programm. Zunächst empfängt der HSV den SC Freiburg (8.) im Volksparkstadion, ehe die Spielzeit am 16. Mai mit einem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (6.) endet. Damit trifft Hamburg im Saisonendspurt noch auf mehrere Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Trotzdem ist die Show machbar. Gerade die Partien gegen Wolfsburg, Köln, Bremen und Augsburg dürften entscheidend sein.
Auch auf den FC St. Pauli wartet im Saisonendspurt anspruchsvolle Arbeit. Am kommenden Sonntag (8.3., 15.30 Uhr) empfangen die Kiezkicker zunächst Eintracht Frankfurt (7.) am Millerntor. Danach geht es am Freitag (13.3., 20.30 Uhr) auswärts zu Borussia Mönchengladbach (12.). Eine Woche später steht das nächste Heimspiel an, wenn der SC Freiburg (8.) am 22. März zu Gast ist. Im April folgen mehrere schwere Aufgaben. Zunächst tritt St. Pauli bei Union Berlin (10.) an, ehe mit Bayern München (1.) einer der Titelkandidaten ans Millerntor kommt. Anschließend empfangen die Braun-Weißen den 1. FC Köln (13.), bevor es auswärts zum Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim (18.) geht. Auch der Mai hält noch wichtige Partien bereit. Am Millerntor wartet zunächst das Duell mit dem 1. FSV Mainz 05 (14.), ehe St. Pauli auswärts bei RB Leipzig (5.) antreten muss. Zum Saisonabschluss empfangen die Hamburger schließlich den VfL Wolfsburg (17.). Gerade die Spiele gegen Köln, Heidenheim, Mainz und Wolfsburg könnten im Kampf um den Klassenerhalt eine entscheidende Rolle spielen.
Alles ist möglich
Ein Hamburger Doppel-Klassenerhalt ist also machbar, doch dazu müssen Punkte her. Mit einer vorsichtigen Prognose dürften dem Hamburger SV zwölf Punkte aus zehn Spielen reichen. Bei den Kiezkickern müssten es vermutlich 15 sein. Schon mental verabschieden darf sich, auch nach eigener Einschätzung der 1. FC Heidenheim. Dessen Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits neun Punkte.
Die Tabelle
| 1. | FC Bayern München | 24 | 88 : 23 | 63 |
| 2. | Borussia Dortmund | 24 | 51 : 25 | 52 |
| 3. | TSG Hoffenheim | 24 | 49 : 31 | 46 |
| 4. | VfB Stuttgart | 24 | 48 : 32 | 46 |
| 5. | RB Leipzig | 24 | 46 : 33 | 44 |
| 6. | Bayer 04 Leverkusen | 24 | 45 : 29 | 43 |
| 7. | Eintracht Frankfurt | 24 | 48 : 49 | 34 |
| 8. | Sport-Club Freiburg | 24 | 34 : 39 | 33 |
| 9. | FC Augsburg | 24 | 30 : 41 | 31 |
| 10. | 1. FC Union Berlin | 24 | 29 : 38 | 28 |
| 11. | Hamburger SV | 24 | 26 : 35 | 26 |
| 12. | Bor. Mönchengladbach | 24 | 27 : 39 | 25 |
| 13. | 1. FC Köln | 24 | 33 : 41 | 24 |
| 14. | 1. FSV Mainz 05 | 24 | 27 : 39 | 23 |
| 15. | FC St. Pauli | 24 | 23 : 40 | 23 |
| 16. | SV Werder Bremen | 24 | 25 : 44 | 22 |
| 17. | VfL Wolfsburg | 24 | 33 : 53 | 20 |
| 18. | 1. FC Heidenheim | 24 | 22 : 53 | 14 |
Bildquellen
- Heuer Fernandes: Lobeca/Norbert Gettschat
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