
Lübeck – Ein trauriges Wochenende für die Männer und Frauen der VSG Lübeck. Beide verfehlten am Sonnabend den letzten Strohhalm in ihren jeweiligen Klassen und stehen schon vor Saisonschluss als Absteiger fest. Die Befreiungsschläge gelangen am Sonnabend nicht.
Beitz-Team verliert nach Krimi
Am Abend war die Rückreise für das Männer-Team von Alexander Beitz erfolglos beim SC Potsdam aufgeschlagen. Fünf Sätze in 118 Minuten brauchte es, um Gewissheit zu haben, dass es nach drei Jahren 3. Liga wieder abwärts geht. 18:25, 25:22, 18:25 und 26:24 hieß es vor dem entscheidenden Tie-Break. Der ging letztlich mit 16:18 verloren. Bitter für die Lübecker, denn damit war klar, dass man in den verbleibenden zwei Begegnungen keine acht Punkte mehr aufholen kann.
Frauen müssen runter
Bei den Frauen stand der verpasste Klassenerhalt in der Regionalliga schon am Nachmittag fest. Gegen den Tabellenführer 1. VC Parchim und schon vorher feststehender Meister gab es am Ende eine 1:3 (19:25 18:25 27:25 15:25)-Niederlage. Ungefähr zeitgleich gewann der Kieler TV gegen VT Hamburg und zog auf sieben Zähler in der Tabelle davon. Das rettende Ufer ist also somit für die Mannschaft von Trainer Michael Kalms in dem heute (22.3.) verbleibenden Saisonspiel beim VT Hamburg ebenfalls nicht mehr zu erreichen.
VSG bleibt in der Regionalliga
Trotzdem wird es nach dem Sommer ein Frauen-Team in der Regionalliga geben. Dafür sorgte die Zweite Mannschaft der VSG Lübeck. Die feierten den Verbandsliga-Titel und damit den Aufstieg schon vor einigen Wochen.
Zieht man ein Gesamt-Resümee gab es in den Leistungsklassen, die die VSG einnimmt, insgesamt vier Abstiege sowie einen Aufstieg. Das Zweite Männer- sowie das Dritte Frauen-Team mussten in der Regional- bzw. Verbandsliga sportliche Schlappen entgegennehmen.
Bildquellen
- Warobiow: Lobeca/Wolf Gebhardt
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