
Lübeck – Der 1. FC Phönix Lübeck musste sich im Heimspiel gegen den SV Meppen klar mit 0:4 (0:2) geschlagen geben und wartet nun seit sieben Regionalliga-Spielen auf einen Sieg.
Keine Chance gegen Drittliga-Anwärter
Die Ausgangslage war dabei durchaus brisant: Meppen reiste mit Rückenwind an den Buniamshof, hatte in der Frühjahresrunde bereits zehn Punkte aus vier Spielen geholt und profitierte zusätzlich von Patzern der Konkurrenz. Entsprechend selbstbewusst traten die Gäste auf – und übernahmen früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Phönix hielt zunächst noch dagegen, doch nach gut einer halben Stunde kippte die Partie. Nach einer Parade von Schlussmann Kips staubte Ulbricht zur Führung für die Emsländer ab (28.), ehe Schmitt nur zwei Minuten später per Direktabnahme auf 0:2 erhöhte. Lübeck fand hingegen offensiv kaum Lösungen. Auch nach der Pause blieb das Bild unverändert: Meppen verwaltete die Führung, während Phönix nicht die nötige Durchschlagskraft entwickelte. Spätestens nach dem unglücklichen Eigentor von Vollert (60.) zum 0:3 war die Partie entschieden. In der Schlussphase wurde es dann noch kurios: Nach zwei Handspielen im Strafraum bekam Meppen gleich zwei Elfmeter zugesprochen – den zweiten verwandelte Zehir (76.) sicher zum 0:4-Endstand.
Bildquellen
- Adigo: Lobeca/Marcel Lienstädt
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