Hamburg scheitert am Bergischen HC nach desolater Abwehrleistung

BHC gewinnt in Hamburg trotz 14 technischer Fehler

Hamburgs Maskottchen Fiete kann die Art der Niederlage nicht fassen
Foto: Lobeca/Andreas Knothe
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Sporthalle Hamburg gegen den Bergischen HC vor 2.942 Zuschauern seinen Aufwärtstrend nicht fortgesetzt, sondern mit eine desolaten Abwehrleistung beide Punkte verschenkt. Obwohl die Gäste 14 technische Fehler produzierten, entführten sie beide Punkte aus Hamburg und zeigten sich im Abstiegskampf kämpferisch.

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HSV Hamburg – Bergischer HC 34:35 (17:18)

Den ersten Treffer erzielte der Bergischer HC in der 2. Minute und Frederik Bo Andersen glich postwendend aus. Einen Ballverlust im Angriff des HSV Hamburg nutzten die Gäste zur erneuten Führung, die Kaj Geenen ausglich. Bo Andersen vergab den Ausgleichtreffer nach dem 2:3-Rückstand von der Siebenmeterlinie. Der Handball Sport Verein Hamburg leistete sich zu viele Ballverluste und lief somit von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der BHC legte auf zwei Tore vor, dem HSVH gelang der Anschlusstreffer, aber der Ausgleich scheiterte an der schlechten Chancenverwertung und Ballverlusten. So nahm Trainer Torsten Jansen beim 9:12 (21.) seine erste Auszeit, was ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss brachte und beim 12:13 (23.) der erneute Anschlusstreffer fiel. Doch die Gäste zogen beim 17:14 wieder auf drei Tore davon, da Robin Haug im Tor nichts anfasste und die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse blieb. Mit zwei schnellen Treffern unmittelbar vor der Pause gelang den Hamburgern noch der Anschluss zum 17:18.

Die Fehlerrate in der Defensive der ersten Halbzeit blieb dem HSV Hamburg auch in den zweiten 30 Minuten erhalten. Der Siebenmeter-Lattenkracher von Nicolaj Jørgensen ließen die Zuschauer etwas länger auf den Ausgleich warten, den Sauter zum 18:18 (34.) beisteuerte. Es war der erste Gleichstand nach dem 2:2 zu Beginn der Partie. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und legten weiter immer wieder vor und Hamburg glich aus. Die erste Hamburger Führung gelang Kapitän Niklas Weller beim 26:25 (46.) in Überzahl. Doch die Abwehr scheiterte immer wieder an der Beweglichkeit der Gäste-Offensive, der es immer wieder gelang, sich im Eins-gegen-Eins erfolgreich durchzusetzen. Nach der letzten Hamburger Führung, dem 28:27 (48.) durch Sauter, gelang der nächste Treffer erst mehr als fünf Minuten später. In der Zwischenzeit legte der Bergische HC allerdings einen 4:0-Lauf, zum 31:28 hin. Der anschließenden Auszeit von Trainer Jansen folgte ein 4:1-Lauf und der 32:32-Ausgleich, natürlich erneut durch Sauter, als noch gut zwei Minuten auf der Hallenuhr standen.
Nach der dritten Auszeit der Gäste, netzten diese zum 34:32, als noch 34 Sekunden Restspielzeit blieben und Trainer Jansen nochmals Redebedarf anmeldete. Jacob Lassen verkürzte auf 33:34 und Jansen ließ die Manndeckung folgen. Elf Sekunden vor Ultimo machte der Bergische HC den Sack mit dem 35:33 endgültig zu. Der Treffer von Jørgensen mit der Schlusssirene zum 34:35-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik.
Trotz 14 technischer Fehler reichte es für die Gäste zum viel umjubelten Sieg, der ihnen zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf bescherte.

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Robin Haug, Norwin Pein – Toma Gadza, Oliver Norlyk (1), Elias Kofler, Jacob Lassen (4), Nicolaj Jørgensen (5/1), Niklas Weller (3), Kaj Geenen (6), Maximilian Botta, Frederik Bo Andersen (5/1), Xavier Apelt, Einar Olafsson, Moritz Sauter (10), Azat Valiullin

Bildquellen

  • Maskottchen Fiete kann es nicht fassen: Lobeca/Andreas Knothe
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