Elbdiven nach Sieg beim SVHU im Nachholspiel vor dem Sprung auf Platz 3

Stodo beschließt das Wochenende mit Sieg und Niederlage

Die Elbdiven feiern ihren Sieg bei der Zweiten des SVHU
Foto: Lauenburger SV/Daniel Schwarz

Lübeck – In der Regionalliga Hamburg/Schleswig-Holstein (RL HH/SH) der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf mit einem Sieg und einer deutlichen Niederlage das Wochenende abgeschlossen. Der Lauenburger SV sorgte als Aufsteiger weiter für Furore und nahm beide Punkte von der Zweiten des SV Henstedt-Ulzburg mit und will nun heute zuhause gegen HT Norderstedt die Erfolgsserie fortsetzen.

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ATSV Stockelsdorf – AMTV Hamburg 24:20 (9:6)

Nach einer schnelle 6:2-Führung in der 11. Minute nahm der ATSV Stockelsdorf in einer anschließend relativ ausgeglichenen Partie ein 9:6 mit in die Kabine.
Mit einem Blitzstart in die zweite Hälfte setzten sich die Gastgeberrinnen auf 13:7 (35.) ab, doch der AMTV Hamburg gab sich noch nicht geschlagen und glich beim 14:14 (45.) aus. Es blieb ein Spiel auf des Messers Schneide, dass der ATSV Stockelsdorf am Ende noch mit 24:20 ins Ziel brachte und den Punktestand ausglich.

Torschützinnen des ATSV Stockelsdorf
Anne Rossow (7), Katharina Pünner (5), Josefine Busch Sørensen (4), Jula Westphal (3), Lynn Saftig und Mia Friedrichs (je 2), Alicia Kahns (1)

SV Henstedt-Ulzburg II – Lauenburger SV 24:30 (11:18)

Die Elbdiven starteten sehr konzentriert mit einem 8:2 in der 11. Minute ins Spiel und ließen sich auch von der kurz vorher genommenen Auszeit der Gastgeberinnen nicht aus dem Tritt bringen. Grundlage dafür war vor allem die aggressive und bewegliche Abwehrarbeit, mit der SV Henstedt-Ulzburg früh unter Druck gesetzt wurde. Auch wenn die Henstedterinnen zwischenzeitlich besser ins Spiel fanden, konnten sie aber nicht wesentlich verkürzen und so nahm der Lauenburger SV ein deutliches 18:12 mit in die Pause. Immer wieder verhinderten Fehlwürfe der Gastgeberinnen – entweder am Tor vorbei, an Pfosten und Latte oder durch Paraden von Lena Gansor-Kaatz im Lauenburger Tor – eine echte Aufholjagd.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Henstedt versuchte, über eine kurze Deckung gegen zentrale Spielerinnen wie Joelle Gümüsdere oder Cassandra Nanfack mehr Zugriff zu bekommen, doch diese Maßnahme zeigte wenig Wirkung. Nun sprangen andere Spielerinnen, wie Sarah Lemmermann, Sabrina Reimers und Lena Bahde in die Bresche, nutzten die entstehenden Räume effektiv und hielten den Vorsprung konstant. Erst in der Schlussphase gelang dem SVHU noch einmal, einige Treffer in Folge zu erzielen und das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, doch der Ausgang der Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Die Gäste kontrollierten das Spielgeschehen weiterhin und brachten ein 30:24 souverän ins Ziel.

Torschützen SV Henstedt-Ulzburg II
Saskia Sankowski (6), Merja Schröder (5), Lea Störtenbecker (3), Aliyah Kästner, Mariella Suplie und Kristin Bahde (je 2), Tina Pejic, Shirley Wruck und Marla Adler (je 1)

Torschützinnen den Lauenburger SV
Sabrina Reimers (8), Cassandra Nanfack (5), Talia Gümüsdere (4), Sarah Lemmermann, Lena Hadeler und Joelle Gümüsdere (je 3), Lena Bahde (2), Luisa Rott und Lisa Borchers (je 1)

ATSV Stockelsdorf – HSG Eider Harde 20:45 (7:23)

Im zweiten Heimspiel des Wochenendes gab es für den ATSV Stockelsdorf gegen den unangefochtenen Spitzenreiter HSG Eider Harde keinen Blumentopf zu gewinnen. Nach dem 1:0 hieß es bereits in der 10. Minute 1:11. Der Spitzenreiter ließ nicht zu, dass sich die Gastgeber entfalteten und nahm ein 23:7 mit in die Pause.
Auch die zweite Hälfte gehörte deutliche den Gästen, die einen 45:20-Kantersieg auf der Habenseite verbuchten. Mit 2:2 Punkten ging der ATSV Stockelsdorf aus dem Wochenende und rangiert weiter im Mittelfeld.

Torschützinnen des ATSV Stockelsdorf
Alicia Kahns und Anne Rossow (je 4), Jula Westphal (3), Lynn Saftig und Mia Friedrichs (je 2), Liah Venturini, Katharina Pünner, Josefine Thorsted Busch Sørensen, Leonie Klein und Lisa Füllgraf (je 1)

Alle Spiele des Wochenendes

ATSV StockelsdorfAMTV Hamburg24:20
HT NorderstedtHSG Tarp/Wanderup22:21
FC St. PauliHG OKT20:27
TSV EllerbekSG Altona24:20
HL Buchh.08-Ros. IIHC Treia/Jübek28:28
SV Henst.-Ulzb. IILauenburger SV24:30
ATSV StockelsdorfHSG Eider Harde20:45

Die aktuelle Tabelle

1HSG Eider Harde44:2843:608235
2HG OKT44:4797:585212
3HT Norderstedt35:11712:590122
4Lauenburger SV34:12645:56580
5HL Buchh.08-Ros.. II29:19703:66340
6HC Treia/Jübek23:23704:66737
7SV Henst.-Ulzb. II23:25660:6564
8ATSV Stockelsdorf23:25671:733-62
9AMTV Hamburg18:30614:649-35
10HSG Tarp/Wanderup18:30585:626-41
11TSV Ellerbek16:30565:588-23
12SG Altona10:34524:681-157
13SG Hamburg-Nord6:40540:776-236
14FC St. Pauli5:43531:707-176

Lauenburger SV – HT Norderstedt (Dienstag, den 31.3. um 20.30 Uhr)

Nach dem deutlichen Sieg bei der Zweiten der „Frogs-Ladies“, kommt es zwei Tage später gleich zum Nachholspiel des 19. Spieltages für das Team von Trainer Daniel Schwarz gegen den Tabellendritten HT Norderstedt. Beide Teams trennen lediglich ein kleines Pünktchen, somit wird das letzte Heimspiel der Elbdiven zum Top-Spiel der Liga. Die Gastgeberinnen legten als Aufsteiger bisher eine unglaubliche Saison an den Tag und wollen mit einem Heimsieg nicht nur ihre gute Heimbilanz ausbauen, sondern auch Platz 3 erobern.
Im Hinspiel gab es nur eine knappe 23:25-Niederlage, weil der Aufsteiger noch zu zögerlich agierte. Die Spielanlage der Lauenburgerinnen ist inzwischen reifer geworden, die Deckung kompromissloser und noch beweglicher als in der Hinrunde. Das letzte Heimspiel findet zwar am Dienstagabend statt, aber selbst das soll die Elbdiven nicht daran hindern, gerade vor heimischem Publikum noch einmal alles zu geben.

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