HSV Hamburg beim Aufsteiger Minden – Zwei Schießbuden der Liga unter sich

Beide Hintermannschaften kassierten die meisten Gegentore in der Bundesliga

Die Hamburger Bank will gegen GWD Minden endlich wieder am Ende jubeln
Foto: Lobeca/Andreas Knothe
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Handball-Bundesliga (HBL) nach der 34:35-Heimniederlage gegen den Bergischen HC eine Menge gegenüber seinen treuen Fans gutzumachen, wenn es beim Tabellendrittletzten GWD Minden um die Punkte geht. Hier kann die gute Angriffsleistung der Hamburger das Zünglein an der Waage werden, da die Hintermannschaften beider Teams sich eigentlich nicht als Abwehr bezeichnen dürften. Sie bilden die Schlusslichter der Liga.

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GWD Minden – HSV Hamburg (Sonntag, den 5.4. um 16.30 Uhr)

Nachdem der Handball Sport Verein Hamburg sich vor heimischer Kulisse eine Niederlage gegen den stark abstiegsgefährdeten Aufsteiger, den Bergischen HC, leistete, geht es nun zum nächsten Aufsteiger GWD Minden. Dieser steht derzeit gerade einmal zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, wird also diesbezüglich schon sehr motiviert in diese Partie gehen, um es seinem Mitaufsteiger gleich zu tun und die Hamburger zu besiegen.

Zwar steht die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen derzeit auf dem sicheren Platz 11 mit 21:31 Punkten, hat nach 4:14 Punkten aus den letzten Spielen aber den Kontakt zum oberen Mittelfeld verloren. Die vier Punkte holten die Hamburger zuhause gegen die MT Melsungen und auswärts beim TSV Hannover-Burgdorf. Besonders bitter waren allerdings die beiden Heimniederlagen gegen das damalige Schlusslicht SC DHfK Leipzig (33:35) und in der vergangenen Partie gegen den Bergischen HC (34:35).
Hamburg besitzt den viertbesten Angriff der Liga mit 817 erzielten Toren und einem Durchschnitt von 31,4 Toren pro Spiel. Gleichzeitig aber ist die Defensive löchrig wie ein Schweizer Käse. Nur der Aufsteiger GWD Minden kassierte mit 850 Gegentoren (32,7 pro Spiel) mehr als der HSV Hamburg (834/32,1). Nun treffen genau diese beiden Teams der Bundesliga mit der schwächsten Defensive aufeinander. Hier muss sich zeigen, ob der bisher äußerst durchschlagskräftige Hamburger Angriff den Ausschlag geben kann, damit die Hanseaten die beiden Punkte aus der Kampa-Halle entführen können.

Bildquellen

  • Hamburger Bank jubelt: Lobeca/Andreas Knothe
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