Aufsteiger Todesfelde verteidigt die weiße Weste gegen Oldenburg

Amtssporthalle feierte 19. Sieg im 19. Spiel

Der SV Todesfelde bedankt sich nach dem Sieg bei den Fans
Foto: SV Todesfelde/Sönke Ehlers
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Lübeck – In der 3. Liga der Frauen hat der verlustpunktfreie Meister SV Todesfelde im vorletzten Heimspiel der Saison den Tabellensechsten, die Zweite des VfL Oldenburg in der ersten Halbzeit dominiert. Auch wenn der Faden in der zweiten Hälfte leicht riss, blieb der Spitzenreiter souverän und brachte den 19. Sieg der Saison ins Ziel.

SV Todesfelde – VfL Oldenburg II 34:29 (17:10)

Vor 134 Zuschauern lag der verlustpunktfreie Spitzenreiter lediglich nach 47 Sekunden beim 0:1 nach dem ersten Angriff der Zweiten des VfL Oldenburg zurück. Mit vier schnellen Toren zum 4:1 in der 4. Minute zeigte die Mannschaft von Trainer Henning Ammen gleich, wer die Halle als Sieger verlassen wollte. Die Gäste verkürzten noch einmal auf 5:6 (8.), bevor die Gastgeberinnen den Turbo einschalteten und mit einem 7:0-Lauf zum 13:5 (18.) für klare Verhältnisse sorgten. In die Pause ging es mit einem 17:10.
Die Gäste kamen hochmotiviert zurück auf die Platte und verkürzten auf 16:19 (37). Trotz Auszeit von Trainer Ammen entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Gastgeberinnen allerdings schwer wieder in den Rhythmus der ersten Halbzeit fanden. So gelang dem VfL das Spiel beim 20:22 (43.) noch einmal mit Spannung zu versehen. Der Spitzenreiter kontrollierte zwar weiter das Spielgeschehen, doch gelang es ihm nicht, sich wie in der ersten Hälfte deutlich abzusetzen. Am Ende behielt der SV Todesfelde allerdings weiterhin die blütenweiße Weste mit dem 19. Sieg im 19. Spiel.
„Wir sind stark gestartet und haben uns schon zur Halbzeit eine Acht-Tore-Führung erarbeitet. In der zweiten Hälfte lassen wir Oldenburg dann allerdings noch einmal unnötig auf 22:20 herankommen, gerade im Angriff waren wir phasenweise zu ideenlos“, brachte es Trainer Ammen auf den Punkt. „Positiv ist, dass wir zum Ende hin wieder die Kontrolle übernommen und das Spiel souverän zu Ende gebracht haben. Nach dem Abpfiff wurde es noch einmal emotional bei der Verabschiedung unserer Spielerinnen.“

Torschützinnen für den SV Todesfelde
Franziska Haupt (11), Lena-Marie Müller (8), Svea Schüller (5), Rieka Thal (4), Lara Röhrig und Lina-Cathleen Asmussen (je 2), Janne Hübner und Nina Eggeling (je 1)

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Die aktuelle Tabelle

1SV Todesfelde38:0687:555132
2SV GW Schwerin28:12574:49876
3TuS 97 Bielef./Jöll.24:16611:57536
4TV Hann.-Badenstedt22:16605:54461
5VfL Oldenburg II21:17573:55717
6TSV Nord Harrislee20:20563:573-10
7Buxtehuder SV II17:21551:5465
8HSG Blomb.-Lippe II16:20533:567-34
9TSV Altenholz16:24577:599-22
10SC SFN Vechta11:29620:666-46
11Frankfurter HC11:29473:624-151
12SV Henstedt-Ulzburg10:30553:616-63

Bereits morgen (9.4.) steht um 20:15 Uhr das letzte Heimspiel für den Meister und Zweitliga-Aufsteiger SV Todesfelde auf dem Spielplan gegen die Zweite des Buxtehuder SV. Hier soll der 20. Sieg im 20. Spiel eingefahren werden und an den 43:31-Hinspielerfolg, der ebenfalls nach Heimrechttausch in Todesfelde ausgetragen wurde, angeknüpft werden. Hier will die Mannschaft sich gebührend von ihren Fans in Todesfelde verabschieden, da in der 2. Bundesliga die Punktspiele nicht mehr in der Amtssporthalle ausgetragen werden dürfen.
„Schon am Donnerstag steht das letzte Heimspiel an – gegen Buxtehude, die aktuell einen starken Lauf haben und sich mit ihrer A-Jugend für das Final4 um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Das wird noch einmal eine richtig schwere Aufgabe“, blickte Trainer Henning Ammen voraus.

Bildquellen

  • SV Todesfelde feiert 19.Sieg: SV Todesfelde/Sönke Ehlers
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