
Schwerin – Es geht – wie schon im Viertelfinale – um „Alles oder Nichts“, wenn der SSC Palmberg Schwerin am heutigen Mittwoch um 18 Uhr in der Palmberg Arena im zweiten Spiel der Halbfinalserie auf Pokalsieger Suhl trifft.
Pure Dominanz – und plötzlich Satzbälle auf der anderen Seite
Das erste Duell in der stimmungsvollen Suhler Wolfsgrube war ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern. In den ersten beiden Sätzen dominierte der Gastgeber nahezu nach Belieben, kam auf über 70 Prozent Angriffsquote und leistete sich dabei pro Satz lediglich einen Angriffsfehler. Vor allem Außenangreiferin Foley war kaum zu stoppen: Sie erzielte allein in den ersten beiden Durchgängen 14 Punkte bei 16 Angriffen. Als Suhl im dritten Satz bereits mit 11:7 in Führung lag, deutete vieles auf eine schnelle Entscheidung hin. Doch Schwerin zeigte Moral, kämpfte sich vor allem über einen nun deutlich wirkungsvolleren Block zurück in die Partie und profitierte zugleich von einigen Fehlern auf Suhler Seite. Der SSC sicherte sich Satz drei in der Schlussphase und erspielte sich im vierten Durchgang beim 24:21 sogar drei Satzbälle. Diese Chancen blieben jedoch ungenutzt, sodass Suhl am Ende den ersten Sieg der Serie feierte.
Stellschrauben justieren
Die Ausgangslage im Kampf um den Einzug in die Finalserie ist damit anspruchsvoll. Dennoch hat der Titelverteidiger gezeigt, dass man spielerisch absolut auf Augenhöhe mit Suhl agieren kann. Nun gilt es, in kurzer Zeit die richtigen Stellschrauben zu justieren und vor allem die Effizienz im Transition-Angriff zu verbessern. Mit der Unterstützung des Publikums im Rücken will der SSC am Mittwoch noch einmal alles in die Waagschale werfen, um ein entscheidendes drittes Spiel in Suhl zu erzwingen.







