
Hamburg – Während die Frauen-Bundesliga bis Ende April pausiert, sind gleich zwölf Spielerinnen des Hamburger SV, die mitten im Abstiegskampf stecken, mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Fünf Rothosen wurden für die A-Nationalteams nominiert, weitere sieben für Nachwuchsauswahlen.
Mit Melanie Brunnthaler (Österreich), Maria Mikolajova (Slowakei), Gloria Sliskovic (Bosnien-Herzegowina), Vildan Kardesler (Türkei) und Nigar Mirzaliyeva (Aserbaidschan) stehen fünf HSV-Spielerinnen im Aufgebot ihrer A-Nationalmannschaften.
Hinzu kommen Paulina Bartz und Svea Stoldt für die deutsche U23 sowie Lotta und Jonna Wrede sowie Leni Eggert für die deutsche U19. Magou Doucoure wurde für Frankreichs U23 nominiert, Almudena Sierra steht im Kader der französischen U19.
WM-Qualifikation im Fokus
Für Brunnthaler geht es mit Österreich in den WM-Qualifikationsspielen gegen Deutschland um wichtige Punkte. Nach zwei Spielen ist die Auswahl noch ohne Zähler.
Sophie Hillebrand wird nach Rücksprache zwischen Verein und Verband hingegen nicht zur Nationalmannschaft reisen. Die 24-Jährige hatte zuletzt angeschlagen gefehlt und nutzt die Pause zur Regeneration. Torhüterin Larissa Haidner wurde auf Abruf nominiert.
Mikolajova blickt mit der Slowakei ebenfalls auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland. Die Kapitänin trifft mit ihrem Team am 14. April auf Finnland und am 18. April auf Portugal.
Auch Sliskovic ist mit Bosnien-Herzegowina in der WM-Qualifikation gefordert. Nach zwei Auftaktsiegen führt ihr Team die Gruppe in Liga C mit sechs Punkten an. Es folgen Partien gegen Litauen (14. April) und Liechtenstein (18. April).
Mirzaliyeva trifft mit Aserbaidschan gleich zweimal auf Andorra (14. und 18. April). Die Auswahl liegt derzeit auf Rang zwei ihrer Gruppe.
Für Kardesler stehen mit der Türkei zwei Spiele gegen die Schweiz (14. und 18. April) an. Nach ihrer ersten Nominierung in der vergangenen Abstellungsperiode hofft sie nun auf die ersten Einsatzminuten im Nationaltrikot.
DFB-Nachwuchs kämpft um EM-Ticket
Für die deutsche U19 mit Lotta und Jonna Wrede und Leni Eggert geht es im April um die Teilnahme an der Europameisterschaft in Bosnien-Herzegowina. In der zweiten Qualifikationsrunde warten Irland (10. April) und die Slowakei (13. April). Am 16. April kommt es zum direkten Duell mit Frankreich und HSV-Spielerin Sierra.
Für Jonna Wrede ist es die erste Nominierung seit ihrem Kreuzbandriss im Februar des vergangenen Jahres.
Bartz und Stoldt sind mit der deutschen U23 am 12. April in Spanien gegen Belgien im Einsatz. Am 16. April folgt abhängig vom Ergebnis eine weitere Partie gegen Italien oder Portugal. Annaleen Böhler wurde auf Abruf nominiert.
Doucoure steht ebenfalls im Aufgebot der französischen U23. Die Französinnen treffen im spanischen Murcia am 12. April auf Schottland und am 16. April auf die USA oder Dänemark.






