StartRegionalligaVfB LübeckVfB Lübeck: Fan-Blockeinteilung für das Stadtderby erarbeitet - kleine Annäherung per Videokonferenz

VfB Lübeck: Fan-Blockeinteilung für das Stadtderby erarbeitet – kleine Annäherung per Videokonferenz

150. Lübecker Stadtderby auf der Lohmühle

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Lübeck – Am Mittwoch nahm der VfB Lübeck Stellung zur Problematik zwischen den beiden derzeit noch verfeindeten „Halunken“ und dem UKL (HL-SPORTS berichtete). Beide Parteien waren nach dem Regionalligakick des VfB Lübeck gegen den Hamburger SV II – auch die Castaways aus Hamburg waren dort involviert – aneinandergeraten, gab es eine Schlägerei im Contidorf, in der auch Unbeteiligte zu Schaden kamen. Die Polizei musste einschreiten. Danach herrschte Eiszeit, folgten Stellungnahmen beider Gruppierungen zur Situation in sozialen Medien, auch gegenseitige Anschuldigungen.

Hoffnungsschimmer

Am Mittwochabend kam es dann aber zu einer (hoffentlich) ersten Annährung, gab es unter Mitwirkung des VfB Lübeck eine Videokonferenz. Beide Lager wurden dabei von zwei Personen vertreten. Ein positives Signal, zumal vorher eine Gruppierung sich lange weigerte ein gemeinsames Gespräch zu führen. „Es war ein guter konstruktiver Austausch mit den beiden Gruppen. Wir haben über den kommenden Spieltag dieses Wochenende und über das darauffolgende Auswärtsspiel gesprochen und waren froh, dass wir zumindest im virtuellen Raum alle gemeinsam an einem Tisch saßen“, sagte VfB-Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Gudel danach zu HL-SPORTS.

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Blöcke

Sowohl das UKL, ebenso die Halunken, waren jahrelang in der Pappelkurve (überdachte Stehtribüne) beheimatet, sorgten von dort aus für viel Stimmung im Stadion Lohmühle. Nach dem Vorfall beim HSV-Match sah sich der Verein allerdings genötigt die Pappelkurve zu schließen, beide Gruppen in verschiedene Bereiche anzusiedeln. Die Halunken im Block B, das UKL im Gästeblock A. So sah es zuletzt auch beim 1:1 des VfB gegen Werder Bremen II aus. Da nun im Lübecker Stadtderby der 1. FC Phönix den Gästebereich einnimmt, mussten die Grün-Weißen eine andere Einteilung erarbeiten. Das anscheinend erfolgreich: Während die „Halunken“ im B-Block bleiben, wird das UKL nun aus dem F2-Block (links von der überdachten Pappelkurventribüne/Foto) ihren Support machen. Es sei denn, dieser zuvor lange ungenutzte Bereich wird von einer Kommission inklusive Polizei nach einer Begehung noch abgelehnt.Sorry, there are no polls available at the moment.

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